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Hier finden Sie Wissenswertes und praktische Rezepte mit Kräutern und Früchten aus dem Erfahrungsschatz von Kräuterpfarrer Hermann-Josef Weidinger.

 

 > Johanniskraut, ein Segen für unsere Gesundheit

 
 > Der Frühjahrsmüdigkeit entkommen
 

 > In unserer hektischen Zeit Ruhe bewahren

 
 > Topinambur, ein Schlankheitsmittel
 

> Der Apfel, König der Früchte

 
> Hagebutten stärken unsere Abwehrkräfte
 
  

 

 

Johanniskraut, ein Segen für unsere Gesundheit

Diese Pflanze leuchtet uns im Sommer an sonnigen Weg- und Waldrändern entgegen, findet sich aber auch in trockenen Wiesen, an Feldrainen, an Böschungen und in Äckern. Seine strahlend goldgelben Blüten machen es zu einem unserer schönsten Heilkräuter.

Botanik
Wenn man die Blätter gegen das Licht hält, sehen sie durchlöchert aus. Diese „Löcher“ sind kleine durchscheinende Hohlräume, die ätherisches Öl enthalten. Dadurch unterscheidet sich das Echte Johanniskraut von seinen Verwandten aus der Familie der Hartheu- oder Johanniskrautgewächse.
Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist der aufrechte, zweikantige, kahle Stängel. Er erreicht eine Höhe von 30 bis 70 cm und ist oben verästelt.
Die Blätter sind gegenständig, stiellos, länglich-oval und ganzrandig. Die goldgelben, fünfstrahligen Blüten (12 bis 24 mm Durchmesser) stehen in endständigen Scheindolden. Sie werden nach dem Abblühen rostbraun. Die Blütezeit dauert von Juni bis September. Sowohl die Kelchblätter als auch die Kronblätter weisen am Rand winzige schwarze Tupfen auf. Diese kleinen Drüsen enthalten den roten Farbstoff Hypericin.

Ernte
Von Juni bis September werden Blüten und Blätter an warmen, sonnigen Tagen gepflückt und rasch an einem schattigen, luftigen Ort getrocknet oder frisch verwendet.

Inhaltsstoffe
Der Hauptwirkstoff, der die rote Farbe des Saftes, der beim Zerdrücken der Knospen austritt, bedingt, ist das Hypericin. Es ist ein rotes Pigment mit photosynthetischen Eigenschaften. Daher ist nach Johanniskraut-Anwendungen direkte Sonneneinstrahlung zu meiden. Weiters enthält die Pflanze ätherisches Öl, Bitterstoff, Gerbstoff, Flavonglykoside, Pektine, Fett und Cholin.
 

 

Johanniskraut-Tee
2 Teelöffel zerkleinerte Blütentriebe mit 1/4 l kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen, abseihen. 2 bis 3 Schalen täglich trinken. – Der Tee wird bei Depressionen, nervöser Unruhe, Migräne, Schlaflosigkeit, geistiger Überanstrengung, Rheuma, Ischias, Hexenschuss, Regelbeschwerden, psychisch bedingtem Bettnässen und bei Gallenstauungen empfohlen.

Johanniskraut-Öl
100 g frische Blüten in 1/2 l kaltgepresstem Pflanzenöl 2 Monate in einem weithalsigen Weißglasgefäß in die Sonne stellen und täglich durchrühren. Dann abseihen, durch ein Leinentuch pressen, in braunen Fläschchen kühl und dunkel lagern. Durch das Hypericin färbt sich dieses Öl rot. – Johanniskrautöl wirkt schmerzlindernd und beruhigend bei Brandwunden, Blutergüssen, Verrenkungen, Muskelverletzungen, Insektenstichen, Sonnenbrand sowie bei Hautabschürfungen. Es dient auch zum Einreiben bei Kreuz- und Nervenschmerzen, bei Ischias, Gicht und Rheuma. Ebenso ist es ein stimmungsaufhellendes Massageöl. Als Hautpflegemittel lobt man es bei unreiner, trockener und schuppiger Haut.
In unserem Kräuterpfarrer-Weidinger-Zentrum in Karlstein bieten wir den fertigen Johanniskraut-Ölauszug an. Auch via Webshop oder telefonisch (02844/7070-12) zu bestellen.
Aber bitte beachten: Bei Verwendung von Johanniskraut kann eine Wirkungsabschwächung von anderen Medikamenten auftreten. Unbedingt einen Arzt zu Rate ziehen!

Johanniskraut-Likör
60 g getrocknete Blütenteile in 1 l starken Obstler geben. 1 Zitrone in kleine Stückchen schneiden, beifügen, das Gefäß abdecken und 3 Wochen an einem warmen Ort stehen lassen (aber nicht in der Sonne). Dann den Ansatz filtrieren, 100 g echten Bienenhonig einrühren. In kleine Flaschen abfüllen und einige Monate dunkel und kühl lagern. – Dieser Likör nimmt Niedergeschlagenheit und Schlaflosigkeit.

Johanniskraut-Schnaps
Ein beliebter Aperitif. Dazu einige Handvoll frische Blüten mit 1 l gutem Obstler übergießen und dann das verschlossene Glasgefäß 6 Wochen an einen warmen Ort ohne Sonneneinstrahlung stellen. Öfters durchschütteln. Filtrieren, abfüllen und einige Monate nachlagern.

 Gesichtswasser zur Hautreinigung
Johanniskraut, Weizenkeime und Hamamelis (Virginische Zaubernuss) werden zu gleichen Teilen gemischt. Diese Mischung wird im Verhältnis 1 : 4 mit 75%igem Alkohol in eine weithalsige Flasche oder in ein großes Glas gegeben und bei Zimmertemperatur 14 Tage lang am Fenster stehen gelassen (täglich einmal umrühren). Nachher wird abgeseiht, ausgepresst und auf 20% verdünnt. Selbst empfindliche Haut verträgt eine Reinigung mit diesem Gesichtswasser sehr gut. Dabei wird es mit den Händen oder mit einem Wattebausch aufgetragen. Bei besonders trocknener Haut feuchtet man den Wattebausch zuerst mit Wasser an und gibt erst dann das Gesichtswasser darauf. Anschließend wird die Haut mit Seifenwasser gut abgewaschen, mit reinem Wasser nachgewaschen, um auf diese Weise den gestörten Hautsäurewert zu normalisieren.

Pflanzung
Setzen Sie das Johanniskraut an den sonnigsten Platz im Kräutergarten. Der Boden soll locker und durchlässig sein. Lehmige Erde vermischen Sie am besten mit etwas Sand. Geben Sie eine Hand voll Kompost und etwas Algenkalk ins Pflanzloch. Die kleinen Stauden benötigen 30 bis 40 cm Abstand, weil sie seitlich Wurzelausläufer bilden und sich reichlich vermehren. Ist das Johanniskraut einmal gewachsen, braucht es keine besondere Pflege mehr.

Gartentipp
Das Johanniskraut ist eine Zierde für den Kräutergarten, vor allem dann, wenn Sie in seine Nähe Lavendel, Ysop und Salbei setzen. Denn diese blaublühenden Heilkräuter bilden eine hübschen Kontrast.


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 Der Frühjahrsmüdigkeit entkommen

 
Unzweckmäßige Er­näh­rung und Bewegungsmangel im Winter bewirken einen Vitamindefizit, und so häufen sich Stoffwechselschlacken im Körper an. Als Folge kommt es zu Müdigkeit, verminderter Lei­stungsfähigkeit, erhöhter An­fälligkeit für Krankheiten, auch zu Wetterfühligkeit. Die Frühjahrsmüdigkeit erreicht ge­gen Ende der kalten Jahreszeit ihren Höhepunkt.

Nicht resignieren, sondern zum Gegenangriff übergehen und der heißt Umstellung der Lebensweise: – 1. Morgens anstatt Kaffee und Weißbrot Kräutertee und Schwarzbrot zu sich nehmen. – 2. Mittags vitaminreiches Gemüse und Salatplatten. – 3. Nicht verzichten auf einen ausgiebigen Gang durch die Natur. – 4. Ungesunde Knabbereien vor dem Schlafengehen streichen. – 5. Fernseher ruhen lassen, Radionachrichten genügen auch. – 6. Nach einer lauwarmen Dusche oder einem Kräuterbad ab ins Bett. – 7. Vorher das Zimmer lüften. Die frisch-laue Frühlingsluft tut der Lunge gut.


 
Ein guter Frühlingstee
Birkenblätter, Brennnessel, Lö­wen­zahn­blätter, Lungenkraut und Gundelrebe zu gleichen Teilen mischen. Den Tee im Heißaufguss zubereiten, täglich 3 Tassen jeweils vor den Mahlzeiten trinken.

Kräutertee „Voll Tatendrang im Frühling“
Setzt sich zusammen aus Hagebutten, Löwenzahn, Quendel, Melisse, Salbei und Wacholderbeeren.  – 2 Teelöffel der Mischung mit 1/4 l Wasser im Heißaufguss zubereiten. Täglich 3 Schalen schluckweise trinken. Diese Mischung verleiht uns neue Lebensenergie, sie macht uns wieder fit und fröhlich. Wir können mit neuem Schwung und Elan unseren Mitmenschen begegnen und gute Stimmung verbreiten. Die Körpersäfte werden gereinigt.

 
Frischer Birkensaft
Durch leichte Alkohol-Zugabe wird dieser wertvolle Pflanzensaft haltbar. So steht uns der Birkensaft nun auch die nächsten Wochen und Monate für eine Frühjahrs- oder Entschla­ckungs­kur zur Verfügung.
Eine Birkensaft-Kur reinigt das Blut, schwemmt die im Körper abgelagerte Harnsäure aus, was gerade bei Rheuma- und Gichtleiden sehr schmerzlindernd wirkt. Eine solche Kur verdreifacht die Ausscheidung des Harns, was naturgemäß Herz und Kreislauf entlastet. Auch bei Haut­ausschlägen, Haarwuchsproblemen, Bla­sen­­- und Nierenleiden, Wasseransammlungen in den Geweben, bei Vitamin-C-Mangel, Blutarmut, Allergien und Stoffwechselleiden erfahren viele Menschen durch die mehrwöchige Anwendung von Birkensaft wohltuende Hilfe.
Die Durchführung einer solchen Kur
Vom Birkenwasser-Auszug des Kräuterpfarrers nimmt man 3-mal täglich 1 Esslöffel voll ein, pur oder in Mineralwasser, Sauermilch oder Joghurt gerührt. Dies wendet man 3 Wochen lang an, setzt dann 1 Woche aus und wiederholt es nochmals.
 
  Bärlauch-Auszug nach dem Rezept des Kräuterpfarrers 
Die Anwendung dieses Auszugs hält Magen und Darm frei von Giften, Völlegefühl und Blähungen schwinden. Das Blut wird auf natürliche Weise ge­reinigt, das Gedächtnis gestärkt, die Gefäße werden erweitert und gesäubert. Bärlauch-Auszug bringt den Stoffwechsel in Schwung –  er vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit und schenkt ein frohes Gemüt. Die vorbeugende und heilende Kraft zur Bekämpfung von Arteriosklerose sollte nicht übersehen werden. Der Bärlauch-Auszug steigert weiters die Durchblutung der Herz­kranzgefäße, was die Leis­tung des Herzmuskels hebt und sich auch auf den psychischen Bereich des Menschen günstig auswirkt.
Anwendung: 2- bis 3-mal täglich 1 Teelöffel voll einnehmen.

Die Frühjahrskur läßt sich nicht nur mit Tee und Kräuter-Auszügen durchführen. Man kann auch Tag für Tag mit Kräutersuppe, Kräu­­tertopfenkäse, Kräu­ter­sauermilch und Frühlings-Mischsalat abwechseln. Die Kräuter werden frisch ver­­­wendet. Dies dient der Blut­­­reinigung und ver­hilft uns zur ersehnten geistigen und see­lischen „Auf­er­ste­hung“, die wir anstreben sollen.

Die Frühlings­kräutersup­pe

Junge Brennnesseln, Gän­se­blüm­chenkraut mit Blüten, Schaf­gar­ben­blätt­­chen und we­nige Gun­der­mann-Ranken mit Blättern kalt waschen, grob hacken, mit Wasser zu­stel­­len, Kräu­ter­wür­ze hinzugeben und aufkochen. Die Sup­­pe wird zuletzt mit 1 bis 2 Ei­­dottern und ein wenig Milch verfeinert, darf dann aber nicht mehr ko­chen. Pro vol­len servierten Teller mischt man 4 bis 5 ge­trock­nete Ringelblumen-Blü­ten­­blät­­ter und 1 Teelöffel voll un­ge­schroteten Lein­samen hin­zu.


Der Kräutertopfen-Streich­kä­se

Blätter des Wohl­rie­chen­den Veilchens, Schlüs­­sel­blumen­kraut mit Blüten, Lö­wenzahn­blät­ter kalt abwaschen, Schnittlauch dazugeben, fein hacken, zum Topfen mischen, Sauerrahm einrüh­ren, mit Kräuter­salz würzen. 1 Schnit­­te Voll­korn­­­brot den Streich­­­­kä­se auf­­tragen. Das er­gibt ein wertvolles Früh­stücks­­brot und eine wohl­schmeckende Zwischen­mahl­zeit.

 
Die Kräutersauermilch

In 1/4 l Sauer­milch oder Joghurt rührt man 1 vollen Eßlöffel fein­gehackte Früh­lings­kräu­ter wie Löwen­zahn­­­blät­ter, Gän­se­­­blümchen­-Ro­set­ten und Gun­­del­reben-Ranken, läßt dies 1 Stun­­de ziehen und löf­felt es dann aus. Es eignet sich bes­tens zur Förderung der Darm­flora und somit als Ver­dau­ungs­­hilfe.

Der Frühlings-Mischsalat

Der Kleinschnitt von einem nach eigener Wahl zusammengestellten Früh­lings­kräu­ter­-Gemisch wird mit Kür­bis­kern­öl und Apfelessig zubereitet. Ausgiebig mit feingehackten Bärlauchblättern be­streu­en. Der Salat dient auch zu Abmagerungskuren.

 

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 In unserer hektischen Zeit Ruhe bewahren 

Für mehr Ausgeglichenheit hat der Kräuterpfarrer einige Tipps für Sie parat, die wir Ihnen gerne weitergeben.


Wenn einem alles über den Kopf wächst
Soll man öfters während des Tages 1 bis 2 Minuten lang kaltes Wasser über die Hände fließen lassen und sie danach gut ausschütteln. Das lässt wieder eins mit sich selber werden. Die negativen Eindrücke verblassen, man sieht alles in einem anderen Licht. Diese Wasseranwendung lockert seelisch-geistig auf und gibt neuen Mut.

Eine Schale Melissentee oder Apfeltee trinken
Das wirkt auf natürliche Weise beruhigend und ausgleichend. Man kann diese beiden Tees auch mischen und vor dem Aufguss noch ein Stückchen zerbrochene Zimtrinde beifügen. Mit Honig süßen und schluckweise genießen.


Melissen-Lavendel-Bad
Je 50 g der Kräuter zusammengeben und mit 2 l kochendem Wasser überbrühen. Nach 15 Minuten Ziehen den Tee abseihen und ins Badewasser gießen. Ein solches Bad am Abend genommen, beruhigt Herz und Nerven.


Roter-Rosenblüten-Tee
2 Teelöffel Rosenblüten für 1/4 l Wasser im Heißaufguss. Mit Honig und Zitronensaft abgeschmeckt, ergibt dies einen köstlichen Festtagstee, der die weihnachtliche Freude hebt.


Unsere neue Duftkomposition „INNERE RU­HE“
Bestehend aus 100 % naturreinen ätherischen Ölen in Aromatherapie-Qualität. Orangenöl süß, Lavendelöl, Nelkenöl und Berga­mott­öl in ausgewogener Abstimmung erhellen das Gemüt, vermitteln innere Harmonie und Wärme.
3 bis 5 Tropfen in eine Duftlampe gegeben, verbreiten in der Wohnung oder im Büro einen herrlich frisch-fruchtigen, edlen Duft. Dies hilft mit, die Advent- und Weihnachtstage in Freude und Harmonie zu erleben.

Dieses und viele weitere hochwertige ätherische Öle finden Sie in unserem Webshop.

 
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Topinambur, ein Schlankheitsmittel

Kräuterpfarrer Weidinger hat einen haltbaren Topinambur-Auszug hergestellt, der sich schon vielfach bewährt hat. Sie können dieses reine Naturprodukt über unseren Webshop beziehen. – Unser Beratungsteam gibt Ihnen auch telefonisch gerne nähere Auskünfte: Tel. 02844/7070 DW-11 oder -31.

Die Urheimat dieses Korbblütlers ist Nordamerika. Der Name Topi­nam­bur stammt von einem Wort der Eingeborenen Brasiliens, wo sie Ross­kartoffel genannt wurde und Reitpferden als Futter diente.

Diese entlang von Gartenzäunen wuchernde Zier- und Nutzpflanze wird 2 bis 3 Meter hoch. Sie bietet im Garten einen guten Sichtschutz und liefert uns hübsche Schnittblumen für Bodenvasen.Topinambur braucht viel Wasser und nahrhaften Boden. Werden die Pflanzen mit Stickstoff überdüngt, dann blühen sie schlecht und die Knollen faulen. Wühlmäuse sind die Erzfeinde dieser Pflanze. Wenn Sie Pflanzengut in ­einem Gartenbetrieb kaufen, verlangen Sie am besten eine Sorte mit weißen Knollen. Die roten sind nämlich zäher und nicht so schmackhaft. In feuchten Sand eingeschlagen halten sich Topinamburknollen einige Wochen. Am besten ist es aber, man holt sie erst bei Bedarf frisch aus dem Garten, was auch im Winter bei frostfreiem Boden möglich ist. Topinambur kann  auch eingefroren werden. Dazu die Knollen in Scheiben schneiden, blanchieren und portionsweise einfrieren. Die Blüten erscheinen von September bis in den Spätherbst hinein. Ab Ende Oktober, da können die Knollen aus der Erde genommen werden.

 
Abnehmen ohne Nebenwirkungen
Seiner appetithemmenden Wirkung wegen, lässt sich ein Auszug der Topinamburknolle mit Erfolg für Abmagerungskuren verwenden, denn Topinambur versorgt den Körper mit wertvollen Inhaltsstoffen. Er liefert uns neben den Mineralstoffen und Spurenelementen wie Kalium, Kal­zium, Kieselsäure und ­Eisen noch die Vitamine A, B und C. Laut wissenschaftlichen Untersuchungen dämpft der Inulingehalt der Topinamburknolle das Hungergefühl. Es setzt damit den Appetit herab und ermöglicht so eine Gewichtsreduktion.

Topinambur-Auszug von Kräuterpfarrer Weidinger
Nach seiner langjährigen Erfahrung hat er aus Topinambur-Knollen einen haltbaren, leicht alkoholischen Auszug hergestellt (20 %vol), der schon vielen Menschen geholfen hat. Immer wieder langen dankbare Erfolgsmeldungen bei uns ein.
Die regelmäßige Einnahme von Topinambur-Auszug verhindert eine übermäßige Bildung von Fettgewebe. Man soll 4- bis 5-mal täglich 1 Tee­löffel voll einnehmen und gut im Mund verteilen. Der große Vorteil dieser Methode ist, dass dieses natürliche Schlankheitsmittel keinerlei Nebenwirkungen hat. Dies beugt auch einer Stuhlverstopfung vor. Des weiteren wird der gesamte Stoffwechsel des Körpers günstig beeinflusst.
Um dauerhaft und gesund abzunehmen, soll man unbedingt die Ernährung umstellen. Heimisches Obst und Gemüse vom Biobauern genießen. Bei den Nahrungsmitteln auf versteckte Fette und Zucker achten! Auf Vollkornprodukte umsteigen. – Sport oder Gartenarbeit lassen zusätzlich die Kilos purzeln.

Topinambur-Auszug hilft auch bei Überforderung. Und zwar durch Entgiftung des Organismus. Weiters wird die Leis­tungsfähigkeit bei sportlicher Überbeanspruchung erhalten.

 

Der Topinambur-Auszug nach dem Rezept des Kräuterpfarrers ist in unserem Naturladen und auch in unserem Webshop erhältlich.

Ein Diätetikum für Zuckerkranke und Übergewichtige
Man nennt diese Knolle auch „Diabetiker-Kartoffel“. Sie enthält nämlich 16 % Inulin – was aber nicht mit Insulin verwechselt werden darf! Bei ­Inulin handelt es sich um ein stärkeähnliches Kohlenhydrat, das für Zuckerkranke sehr be­kömmlich ist. Inulin hat auch eine anregende Wirkung auf die Bauchspeicheldrüse. Diese Erdfrucht besitzt eine hohe Süßkraft und kann leicht verdaut werden.



Dieses Delikatessgemüse ist in der Küche vielfältig einsetzbar

Topinambur-Knollen werden wie Erdäpfel zubereitet:
1. Die Knollen unter fließendem Kaltwasser mit einer Gemüsebürste gut reinigen. Aber nicht   schälen, sondern mitsamt ihrer papierdünnen Schale dünsten.
2. Um das Verfärben des cremig-weißen Fruchtfleisches zu verhindern, gibt man dem Kochwasser etwas Zitronensaft oder Essigbei.
3. Mit etwas gesalzener Butter servieren.
4. Man kann sie je nach Geschmack auch mit verschiedenen Saucen reichen.
 

Topinambur-Cremesuppe

Zutaten:
50 g ­Butter
50 g Weizenvollkornmehl
1/2 EL Kümmel
2 Knob­lauchzehen
Salz, Pfeffer
1 l Gemüsesuppe
300 g Topi­nam­bur
Crème fraîche
Petersilie

Zubereitung:
Knoblauch zerdrücken und in Butter anschwitzen, Mehl einrühren und leicht durchrös­ten, mit Gemüsesuppe aufgießen und würzen. Topinambur mit der Ge­müsebürste reinigen, in Würfel schneiden und dazugeben. Die Suppe auf kleiner Flamme ca 1/2 Stunde leicht köcheln lassen. Mit dem Mixstab pürieren, mit etwas Crème fraîche verfeinern und mit Petersilie garnieren.

 

 

Topinambur-Spinat-Auflauf

Zutaten:
200 g festkochende Erd­äpfel
200 g Topinambur
600 g zarter junger Spinat
1 Zwiebel
3 EL Olivenöl
3 zerdrückte Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
120 g Frischkäse
3 EL Crème fraîche
4 Eier
Muskat
ca. 150 g Pizzakäse
Butter für die Form

Zubereitung:
Erd­äpfel kochen, schälen, überkühlen lassen und grob raffeln. Topinambur mit der Ge­müsebürste reinigen und fein raffeln. Spinat waschen und putzen. Zwiebel schälen, klein­würfelig schneiden und in einem großen Topf in hei­ßem Öl anrösten. Spinat nach und nach dazugeben und zusammenfallen lassen, mit Knoblauch, Salz und Pfeffer würzen, dann vom Herd nehmen. Frisch­­käse mit Crème fraîche und den Eiern glatt­rühren, mit Salz, Muskat und Pfeffer würzen. Käsemasse mit Spinat und geraffeltem Erd­äpfel-Topinambur-Gemisch vermengen. Masse in eine befettete Auflaufform füllen, mit Käse bestreuen und im vorgeheizten Rohr auf mittlerer Schiene bei 170° C etwa 45 Minuten backen.

 

Ein Rat für Feinschmecker
Topinambur im eigenen Saft gedünstet, munden wie Artischockenböden. Man kann die Knollen auch in Suppen und Soßen mitdünsten, da sie geschmacksneutral sind.

Weitere Tipps:
Als Beigabe zu Sauerkraut und Rharbarber dämpft Topinambur den sauren Geschmack und wirkt außerdem sehr bekömmlich. – Zerkleinerte und gepresste Knollen ergeben ein nach Kokosmilch schmeckendes Getränk.

Geraspelt und roh genossen ist Topinambur für den Darm sehr verträglich. Als Rohkostgericht lässt man es nach der Fertigstellung zum Durchziehen und Fermentieren einen halben oder ganzen Tag stehen. So verhindert man, dass das Inulin erst im Darmtrakt unter Kohlensäurebildung aufgespalten wird.


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Der Apfel, König der Früchte

Unser ganzer Organismus freut sich über den Apfel

Das Herz und der Kreislauf, der Magen, der Darm und der Stoffwechsel. Die Niere, die Blase und der Harntrakt. Nicht zuletzt auch die Atemwege. Äpfel können bei Nieren- und Blasenleiden, bei Gicht, Durchfall und Verstopfung großes vollbringen. Sie schenken dem Körper Mineralstoffe, Vitamine und Fruchtsäuren. Die ätherischen Verbindungen dieser Fruchtsäuren verleihen Wohlgefühl und Friedfertigkeit.Sie stellen einen Ausgleich zwischen Leib, Seele und Geist her.


Den Apfel für unsere Gesundheit nutzen

Einer alten Volksweisheit nach erspart ein Apfel pro Tag einem den Arzt.
Der täglich verzehrte Apfel trägt beachtlich dazu bei, Herz und Gefäße gesund zu erhalten. Weiters ist er ein guter Kämpfer gegen Viren und Erkältungen. Durch regelmäßigen Apfelkonsum wird der Cholesterinspiegel im Blut gesenkt.

Bei Eisenmangel
10 Stück 60er Nägel über Nacht in einen Apfel (zuvor mit Alkohol abwaschen) stecken. Am nächsten Morgen die Nägel herausnehmen und den Apfel essen. Das vermehrt den Eisengehalt sehr stark.

Gegen Stuhlverstopfung
3-mal täglich ein halbes Glas naturreinen Apfelsaft vor dem Essen trinken. Das begünstig eine gesunde Darmflora.


Bei trockener, reifer Haut
Reibt man einen Apfel fein, bindet besonders flüssiges Mus mit 1 Löffel Speisestärke und bestreicht damit Hals und Dekolleté. Das im Apfel enthaltene Pektin steigert die Feuchtigkeitsaufnahmefähigkeit der Haut.

Diätkost, die Nieren, Herz und Leber schont
Pro Tag 1500 g Äpfel unter Beigabe von Zimtrinde und Gewürznelken als Kompott zubereiten. Kühl stellen und mit Honig gesüßt 3 Tage lang mehrmals während des Tages bei Nierenentzündungen, Wassersucht, Herz- und Gefäßerkrankungen verabreichen.
 

 
Englischer Apfeltee
Schluckweise eingenommen, stärkt er vor allem unsere Nerven und das Herz. Abends getrunken, schenkt er erquickenden Schlaf. Der Magen wird beruhigt, Stoffwechsel und Nierenfunktion werden angeregt. Auch bei Heiserkeit, Husten oder Katarrhen der Luftwege bringt dieser Tee rasche Erleichterung.
Zubereitung: Einen säuerlichen (biologischen) Apfel waschen, mitsamt der Schale in Spalten schneiden, das Kerngehäuse entfernen. Die Apfelstücke mit 1/2 l Wasser und etwas Zitronensaft auf die Herdplatte stellen, 1 Teelöffel Rosinen und 4 kleingeschnittene Feigen dazugeben, gut aufkochen und noch zirka 10 Minuten weiterköcheln lassen, dann wegstellen und bis 40°C temperieren lassen. Den Tee abseihen, mit 1 Esslöffel Honig abschmecken, eventuell etwas Zimtpulver oder echtes Vanillepulver beifügen. – Die Fruchtmasse kann man etwas später noch verzehren.

 
Apfelschalentee-Herstellung
2 gehäufte Esslöffel getrocknete Apfelschalen mit 1/4 l kaltem Wasser übergießen, 10 Minuten lang köcheln lassen, abseihen. Legt man einige ungeschälte Apfelstücke in die Teekanne, so bekommt der Tee ein besonders feines Aroma.

Weitere wohltuende und köstlich schmeckende Teemischungen mit Apfelschalen oder -früchten, wie zum Beispiel „Verleiht neue Körperkräfte“, finden Sie in unserem Shop.

 

Auch in der Küche eine nicht wegzudenkende Zutat

Nachfolgend finden Sie schmackhafte Rezepte mit Äpfeln aus unserem Vollwert-Restaurant.


Apfel-Karotten-Aufstrich
 

Zutaten:
50 g Butter
250 g Topfen (Quark)
80 g Sauerrahm
1 säuerlicher Apfel
1 Karotte
Zitronensaft
Kräutersalz
frischer Schnittlauch

Zubereitung:
Karotte waschen, schälen, Apfel waschen, entkernen und zusammen mit der Karotte fein reiben. Mit Zitronensaft beträufeln.
Butter schaumig rühren, Topfen, Sauerrahm, Karotten-Apfelgemisch unterrühren. Würzen und mit Schnittlauchröllchen servieren.

 

Kalte Apfel-Kren-Sauce

Zutaten für 4 Personen:
2 säuerliche Äpfel
1 bis 2 EL geriebener Kren (Meerrettich)
Zitronensaft
1/4 l Sauerrahm
1 EL kaltgepresstes Distelöl
1 TL Honig
Kräutersalz
Pfeffer                        

Zubereitung:
Äpfel waschen, entkernen und fein reiben. Mit Zitronensaft beträufeln, die restlichen Zutaten untermischen und würzig abschmecken.
                                                 

 

Pikante Apfelsauce


 Zutaten:
1 große Zwiebel
4 säuerliche Äpfel
2 EL Butter
1/8 l Weißwein
1/8 bis 1/4 l Gemüsesuppe
Zitronensaft
1 EL Currypulver
Kräutersalz
ca. 3 EL Schlagobers

Zubereitung:
Äpfel waschen, schälen, entkernen, grob raspeln und mit Zitronensaft beträufeln.
Feingeschnittene Zwiebel in Butter anschwitzen. Curry kurz mitrösten, mit Weißwein und Gemüsesuppe aufgießen. Äpfel unterrühren, kurz köcheln lassen, würzen und mit Obers verfeinern.

 
Apfel-Rotkraut

  
Zutaten für 4 Personen:
1 Rotkrautkopf
1 Zwiebel
2 säuerliche Äpfel
Saft von 2 Orangen
1/8 l Apfelsaft
1 Gemüsebrühewürfel
1 Lorbeerblatt
1 TL Kümmel
1 Messerspitze Nelkenpulver
1 Messerspitze Koriander
1 EL Apfelessig
Kräutersalz
Sonnenblumenöl           


 

Zubereitung:
Feingeschnittene Zwiebel in etwas Sonnenblumenöl anschwitzen. Krautkopf putzen, waschen, vierteln und den Strunk herausschneiden. Das Kraut fein hobeln und mit der Zwiebel kurz mitrösten. Mit Apfelsaft und 1/8 l Wasser aufgießen. Würzen mit Apfelessig, Kümmel, zerstampftem Koriander, Lorbeerblatt, Nelkenpulver, Gemüsebrühewürfel und Kräutersalz. Orangensaft beifügen und ca. 1/2 Stunde dünsten lassen. Äpfel waschen, entkernen, grob reiben, unter das Kraut mischen und kurz mitdünsten.
Mit dem Apfel-Rotkraut serviert man Vollkornknödel oder Serviettenknödel und glasierte Maroni.

 

Apfelzauber

 



    

Zutaten für 4 Personen:
350 g Topfen
2 Bananen
2 große säuerliche Äpfel
50 g gemahlene Walnüsse
ca. 1/4 l Orangensaft
Saft einer Zitrone
Blütenhonig
1 Messerspitze Vanille
Zimtpulver
4 Orangenscheiben                 

 

Zubereitung:
Äpfel waschen, entkernen und zusammen mit geschälten Bananen, Zitronen- und Orangensaft im Mixer pürieren. Topfen, Walnüsse, Vanille, Zimt und Honig nach Geschmack mit dem Apfel-Bananenpüree verrühren. In Dessertgläser füllen und jeweils mit einer Orangenscheibe garnieren.

 

 
Apfel „Pompadour“

  

Zutaten für 4 Personen:
4 große säuerliche Äpfel
1/8 l Weißwein
Saft einer Zitrone
1 EL Blütenhonig
1 Zimtrinde
3 Gewürznelken
Mandelstifte zum Spicken
Ribiselmarmelade
gehackte Pistazien

für die Sauce:
3 Eidotter
60 g Blütenhonig
1/4 l Schlagobers
1 Messerspitze Vanille

Zubereitung:
Äpfel schälen, das Kerngehäuse herausstechen. In Weißwein mit wenig Wasser, Zitronensaft, Zimtrinde, Nelken und Honig kernig dünsten. Äpfel aus dem Sud nehmen und abtropfen lassen. Mit Mandelstiften spicken, auf 4 Teller setzen. In die Mitte mit einem Kaffeelöffel Marmelade hineinfüllen.
Für die Sauce Dotter mit Honig und Vanille über Dunst aufschlagen. Weiterrühren, bis die Masse kalt ist. Obers steif schlagen. Die Hälfte davon unter die Eimasse heben. Sauce über die Äpfel verteilen. Mit restlichem Obers und Pistazien garnieren.

  

Marzipan-Bratäpfel

Zutaten für 4 Personen:          
4 große säuerliche Äpfel          
80 g Honigmarzipan
2 EL geriebene Mandeln
1 EL Rosinen
2 EL Ribisel- oder Orangenmarmelade
Zimt
Zitronensaft                      

 

Zubereitung:
Äpfel waschen, Kerngehäuse herausstechen, mit Zitronensaft beträufeln und in eine bebutterte Auflaufform setzen.
Für die Fülle: Marzipan, Mandeln, Rosinen, Marmelade und Zimt gut miteinander vermengen. In vier Rollen formen und die Äpfel damit füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 180° C ca. 10 bis 15 Minuten garen. Bratäpfel mit warmer Vanillesauce servieren.

 

Mürber Apfelstrudel

  

Zutaten:
Für den Mürbteig:
300 g Weizenvollkornmehl
100 g Butter
100 g Blütenhonig
1/8 l Sauerrahm
1 Ei
1/2 TL Weinsteinbackpulver
je 1 Prise Salz, Vanille

Für die Fülle:
1 kg säuerliche Äpfel (eventuell gemischt mit anderen Früchten der Saison)
Blütenhonig oder Vollrohrzucker
60 g ungeschwefelte Rosinen
Schale und Saft einer unbehandelten Zitrone
Zimt
1 Ei zum Bestreichen

Zubereitung:
Für den Mürbteig alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig verarbeiten. Ca. 1/2 Stunde kühl rasten lassen.
Äpfel waschen, entkernen, in Spalten schneiden, mit Zitronensaft beträufeln. Mit Honig, Zitronenschale, Rosinen und Zimt vermischen. Teig rechteckig ausrollen, auf ein Backblech legen. 2/3 des Teiges mit den Früchten belegen, zusammenschlagen, mit Ei bestreichen. Im vorgeheiztem Backrohr bei 160° C goldgelb backen.

 

 

 
Getrocknete Apfelspalten 
  

Festigen unseren Kauapparat und fördern die Durchblutung unserer Gehörgänge.
Herstellung:
Kerngehäuse ausstechen, den Apfel in Ringe oder Spalten schneiden und in Zitronenwasser waschen, um das Braunwerden zu verhindern. Bei niederer Temperatur im Backofen trocknen lassen.
In unserem Naturladen führen wir getrocknete Bio-Apfelringe (Hersteller: Illy-Mühle)  – eine köstliche und zudem gesunde Nascherei.
 –    Bio-Apfelringe ohne Schale (getrocknet, entkernt) 100 g um € 2,10
 –    Apfelringe in Schokolade getunkt (getrocknet, entkernt, 48% Äpfel, 52% Schokolade) 125 g um € 2,90.
Diese Apfelringe sind auch über unseren Webshop erhältlich.

 

 Äpfel sind kleine Wunderdinge – gönnen wir unserem Körper etwas Gutes!

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Hagebutten stärken unsere Abwehrkräfte    

 

Wegen ihrer Inhaltsstoffe gelten die Hagebutten oder Hetscherl als ganz wertvoll. Sie enthalten viel Vitamin C, andere Vitalstoffe, Mineralstoffe, Fruchtsäuren, Gerbstoffe, Zucker und Vanillin.
Überall dort, wo im menschlichen Körper Abwehrkräfte mangeln, kann die Hagebutte erfolgversprechend einspringen.
Hagebutten-Tee
Hagebutten sammeln, säubern und vorsichtig im Backrohr trocknen. Vor dem endgültigen Trocknen zerkleinern. Vor Feuchtigkeit geschützt aufbewahren. Nie in Metallgefäßen lagern oder verarbeiten, weil dadurch der Vitamingehalt ungünstig beeinflusst wird. – Zwei Esslöffel Hagebutten werden in 1/4 Liter kochendes Wasser gegeben, kurz aufwallen lassen.
Hagebuttenfrüchte-Tee ist über unseren Webshop erhältlich. Weiters verwenden wir Hagebutten in unseren beliebten Kräutertee-Mischungen wie z.B. „Lebensfreude“ oder „Für eine kräftige Abwehr“.

Hagebutten-Sirup
Hagebutten entkernen, in Stücke schneiden. Mit kaltem Wasser bedecken. Kurz aufkochen. Erkalten lassen, auspressen. Für einen Liter Saft ein halbes Kilogramm Rohzucker hinzufügen, bis zur Eindickung erwärmen. In sterilisierte Flaschen füllen. – Bei Vitaminmangel löffelweise einnehmen.
 

 

Hagebutten-Marmelade
Die Hagebutten nach dem ersten Frost sammeln. Dabei gleich Stiel und Blütenansatz entfernen. Die Früchte über Nacht in der Wohnung in einem irdenen Topf zum Auftauen stehen lassen. Mit wenig kaltem Wasser zustellen, weichkochen. Durch ein Kunststoffsieb passieren. Unter Beigabe der gleichen Menge Gelierzucker drei Minuten lang aufkochen. Heiß in Gläser füllen, in die vorher einige Tropfen Kognak oder Jamaikarum gegeben wurden. Gut verschließen. Auf feuchte Stoffunterlage stellen. Mit Wolldecke zum langsamen Auskühlen verhüllen.
Kindern früh und abends je einen Teelöffel voll sechs Monate lang verabreichen – zur geistigen Anregung, zur Beruhigung, gegen Allergie-Anfälligkeit.
Wir führen die „Vitamark“ kaltgerührte Hagebuttenkonfitüre in unserem Naturladen. Dieses Produkt ist auch über unseren Shop zu erwerben.

 

Hagebutten-Saft und seine Zubereitungen
Im Herbst, Oktober/November, werden die Hagebutten gesammelt. Nachdem sie bereits wenigstens einmal durch einen starken Frost erweicht worden sind.
Dann werden die gereinigten Früchte mit lauwarmem Wasser leicht angefeuchtet. Über Nacht stehen gelassen, morgens ausgepresst. Dieser frische Presssaft muss innerhalb eines Tages verbraucht werden.
Im Backrohr gut getrocknete Hagebuttenfrüchte können, trocken gelagert, auch während der Wintermonate zu Saft verarbeitet werden. Man übergießt sie sparsam mit kochendem Wasser. Rührt sie gut durch. Lässt zugedeckt über Nacht stehen. Presst morgens aus.
Noch eine dritte Art der Saft-Zubereitung ist möglich, nämlich die Dampfentsaftung.
Welche Vorteile bringt der Hagebutten-Saft mit sich?
Neben der Schwarzen Johannisbeere zählt die Hagebutte zu unseren vitamin-C-reichsten Früchten. Vom Vitamin C wissen wir, dass es an den funktionellen Stoffwechselvorgängen des Körpers beteiligt ist. Es hebt die Leistungskraft, schützt vor rascher Ermüdung, regt die Gehirnfunktion an. Im Hagebutten-Saft sind auch wertvolle Mineralsalze enthalten. Nicht zu übersehen ist die Wirkung des Hagebutten-Saftes bei entzündlichen Krankheitsprozessen. Dazu zählen etwa Mittelohrentzündung, eitrige Mandeln und Bronchitis. Die Widerstandskraft des Körpers wird beachtlich gehoben, so dass man sich viel seltener erkältet und weitgehend gegen Grippe-Viren immun ist. Sollte man trotzdem unter das Rad solcher Epidemien kommen, dann gehen sie ohne Komplikationen viel rascher vorüber. Auch Parodontose, eine Zivilisationskrankheit, die mit Zahnfleischbluten ihren Anfang nimmt, kann mit einer einfachen Hagebutten-Saftkur hintangehalten und ausgeheilt werden. 



Hagebutten-Saftkur richtig durchführen
4 bis 6 Wochen lang nimmt man morgens und abends je einen Esslöffel voll ein. Auf diese Weise kann man auch Kindern spürbar helfen, die in der Schule überfordert werden. Je nach Alter genügen hier ein bis zwei Teelöffel pro Tag.
Chronische Müdigkeit, häufig auftretende Ohrenschmerzen bei Kindern kann man einfach mit Hagebutten-Saft verscheuchen. Dieser Trank wirkt indirekt durch Steigerung des körpereigenen Abwehrsystems.
 

 

Die Früchte sind auch in der Küche gern gesehen

 

Hagebuttencreme
Zutaten:
500 g Hagebutten
1/2 l Wasser
3 EL Honig
Saft einer Zitone
1/4 l Schlagobers (Sahne)
Vollkorn-Biskotten

Zubereitung:
Hagebutten-Kerne entfernen, waschen, in Wasser weichkochen. Saft abseihen, Früchte passieren und mit Honig vermischen. Hagebuttenmark schichtweise mit Schlagobers in Gläser füllen. Dazwischen Biskotten legen.

 

  
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