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| Neues Kräuter-Buch PREMIERE / H. Benedikt Felsinger schrieb neues Buch als neuer Kräuterpfarrer NÖN-Bericht Woche 13/2011 von Redakteur Hannes Ramharter WALDVIERTEL / Sieben Jahre nach dem Tod von Kräuterpfarrer Hermann-Josef Weidinger gibt es einen offiziellen Nachfolger: H. Benedikt Felsinger ist endgültig in die Fußstapfen seines Lehrmeisters und Mitbruders getreten und präsentierte nun sein erstes Buch als Kräuterpfarrer. "Heilkräuter aus dem Klostergarten" ist im Verlag Ueberreuter erschienen und wurde am 24. März präsentiert. "Gott stellt in Form von Heilkräutern so viel vor die Haustür", meinte H. Benedikt bei der Präsentation. Er sieht sein neues Buch als "Plattform zum Draufsteigen", um sehen zu können, welche Heilkräuter es gibt, auf die man sich draufstellen könne und sich von der Natur beschenken lassen könne. Benedikt Felsinger nahm auch zu den aktuellen Ereignissen in Japan Stellung und fand klare Worte: "Beenden wir den Wahn, dass wir alles beherrschen können!" In dem Buch werden 40 Pflanzen vorgestellt, vor allem solche, die im Handel erhältlich sind und die man auch selbst leicht ernten kann, darunter Schlüsselblume, Johanniskraut, Spitzwegerich oder Schwarzer Holunder. Die Heilkräuter weden in Wort und Bild vorgestellt und in ihrer Wirkung für Leib und Seele beschrieben. Auch ein konkretes Rezept pro Heilpflanze ist enthalten. Benedikt Felsinger wurde 1965 in Horn geboren und wuchs in Drosendorf auf. 1984 trat er in das Stift Geras ein, wo er derzeit Prior ist. Nach der Priesterweihe wurde er 1993 Kaplan für die Pfarre Harth und somit enger Mitarbeiter von Kräuterpfarrer Hermann-Josef Weidinger. Er ist auch Vorstandsmitglied des Vereins "Freunde der Heilkräuter" in Karlstein.
Felsinger, Benedikt; Heilkräuter aus dem Klostergarten, mit Aquarellen von Adolf Blaim, 160 Seiten, Verlag Uebereuter; 19,95 Euro; ISBN 978-3-8000-7496-9. Anmerkung: Dieses Buch ist in unserem Verein "Freunde der Heilkräuter" erhältlich (Tel. 02844/7070). Sie können es auch gerne über unser Webshop bestellen. – Wir senden Ihnen das Buch umgehend portofrei zu!
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Advent im Kräuterpfarrer-Zentrum
KARLSTEIN: Stimmungsvolle vorweihnachtliche Atmosphäre herrschte am Samstag, 4. Dezember, im Kräuterpfarrer-Weidinger-Zentrum. Das Weihnachtsangebot nach Art des Hauses reichte von Gewürz-Duftkerzen und Waldblütenhonig bis zum Birnenlikör und Weihnachtstee, liebevoll verpackt im „Waldviertler Sackerl“ u.a. originellen Geschenks-Gebinden. Auch beim Mittagstische waren viele Gäste. Den Höhepunkt bildete das „Adventliche Singen und Musizieren“ am Nachmittag im Wappensaal mit dem Schülerchor der VS Raabs, Leitung Elisabeth Pamperl, der Mödringer Hausmusik, Prof. Herbert Loskott am Klavier und Obmann Karl Wanko als Moderator, der auch das Publikum zum Mitsingen einbezog. Besonderen Applaus ernteten die Kinder mit ihren Liedern und Tänzen, Instrumental- und Solovorträgen (Katharina Weinzinger, Florian Köck, Magdalena Angerer und Anna Dolensky). Zum „Ave Maria“ von Bach-Gounod (Herbert Loskott Klavier, Karl Wanko Viola) gab es ein Quiz, bei dem Josefine Wunderlich und Anita Angerer Preise gewannen. Das Programm war auf das Barbara-Fest abgestimmt. Barbarzweige führten zum Titel-Lied „Alle Knospen springe auf“, dessen letzte Strophe „Alle Mauern tot und hart werden weich und fließen“ allen zu Herzen ging. Dazu gab es eine Powerpoint-Präsentation in Erinnerung an das Barbara-Fest 2003 in Brüssel, wo Hauptschüler aus Dobersberg und Slavonice als gemeinsame Preisträger ihre Barbarazweige von diesseits und jenseits der Grenze dem EU-Parlamentspräsidenten Pat Cox überreichten, während MEP Agnes Schierhuber ihren Waldviertler Christbaum dort aufstellen ließ.
aus: Zeitung NÖN KW 39/2010, Bericht von Manfred Schmid
Neue Ehrenmitglieder Präsenz im Internet für zukünftige Bestellungen immer wichtiger, Manfred Lahodny neu im Vorstand.
Karlstein: Der Verein Freunde der Heilkräuter lud am 26. September ins Gasthaus Pohnitzer zur 33. Generalversammlung, die von Obmann Karl Wanko geleitet wurde. 2010 sei für den Verein „das Jahr danach“, sagte Wanko einleitend: „2009 war für uns durch die Landesausstellung ein Rekordjahr. Heuer müssen wir aber wieder strampeln, damit die Räder laufen.“ Es sei daher notwendig, auch abseits der 20.539 Mitglieder den Verein im Bewusstsein der Menschen zu verankern. Die Kooperation mit dem Thayatalbad in Raabs, das nun „Kräuter“ als „Alleinstellungsmerkmal“ hat, sei eine dieser Möglichkeiten. Schriftführer Eberhard Wobisch präsentierte im Anschluss den Kassabericht. So weist der letzte Jahresabschluss einen Umsatz von einer Million Euro auf, der größte Kostenfaktor ist das Personal mit 500.000 Euro für sämtliche 27 Mitarbeiter. „Wir kommen über die Runden und sind zumindest schuldenfrei“, fasste Wobisch die finanzielle Lage zusammen. Wichtig sei es für die Zukunft, noch viel stärker im Internet präsent zu sein – über 1.800 Produkt-Bestellungen fanden bereits über die neue Homepage statt. Die Erhöhung des Mitgliedsbeitrages für österreichische Mitglieder von 11 Euro auf 12,50 Euro wurde beschlossen. Damit gleicht der Verein den Mitgliedsbeitrag für Österreicher dem für Ausländer an. Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Präsentation des Prüfberichts von Johann Hofbauer. Bei der alle zwei Jahre stattfindenden Wahl des Vorstandes kam es zu einigen Veränderungen: Edgar Tiller, Franz Steininger und Franz Flicker scheiden aus dem Vorstand aus, der Arzt Dr. Manfred Lahodny ist neues Vorstandsmitglied. Die restlichen Vorstände wurden einstimmig wiedergewählt. Weiters wurden Franz Flicker und Franz Dangl die Ehrenmitgliedschaft verliehen, der 1978 gegründete Verein hat nun fünf Ehrenmitglieder. Den Abschluss bildete die Multimediapräsentation „Waldviertler Jahreszeiten“ von Andreas Biedermann, für die musikalische Umrahmung der Generalversammlung sorgte die „Mödringer Hausmusik“.
aus: Zeitung NÖN KW 19/2010, Bericht von Manfred Schmid
Vogelstimmen in Musik
Viel Hintergrundinformation / Gesang und Musik im Weidinger-Zentrum, grenzüberschreitende Mese am 30. Mai.
KARLSTEIN: Zu einer musikalischen Plauderei lud Karl Wanko am 8. Mai ins Kräuterpfarrer-Weidinger-Zentrum. Unter dem Titel "Kuckuck, Findst–mi–nit und Nachtigall" präsentierte Wanko Kompositionen von Johann Strauß bis Ludwig van Beethoven, in denen die Geräusche von Kuckuck, Nachtigall, Lerche und Wachtel musikalisch interpretiert wurden. Wanko verstand es aber auch, das Publikum in das Programm einzubauen. Bei der "Kindersinfonie" von Leopold Mozart verteilte er etwa zahlreiche "Vogerlpfeifen", das aus Norditalien stammende Lied "Der Winter ist vorüber" übte er gemeinsam mit den Zuschauern ein – sowohl in Deutsch als auch in Italienisch. "Obwohl ich schon fünf Jahre in Pension bin, kann ich Pädagogik noch immer nicht ruhen lassen", merkte Wanko augenzwinkernd zum Programm an, das tatsächlich stellenweise an Schulunterricht erinnerte; mit dem gelungenen Mix aus Musikbeispielen, einer Fülle an Hintergrundinformationen und vielen Passagen zum Mitsingen und Mitmusizieren kam aber zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf. Im Anschluss an die musikalische Plauderei fand im Kräuterpfarrer-Weidinger-Zentrum eine Probe für den Schlusspunkt des musikalischen Projektes "Warum denn bauen wir nicht Brücken zueinander?" statt, denn der grenzüberschreitende Chor wird im Rahmen der Sonntagsmesse in Hoheneich am 30. Mai ein Konzert gestalten. Foto: NÖN/Schmid
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aus: Zeitung NÖN KW 10/2010 Suppe für guten Zweck
Fastenezeit/ Verkostungen gab es in Form von Tees und weiteren Naturprodukten
KARLSTEIN: „Fit in den Frühling“ war die Devise am Samstag, 6. März, im Kräuterpfarrer-Weidinger-Zentrum. Es gab Gratis-Verkostungen von Kräutertees, Auszügen und anderen Naturprodukten sowie einer Fastensuppe. Die dafür gegebenen Spenden kommen den Erdbebenopfern in Chile zugute. Weiters gab es auch ein vegetarisches Vollwert-Fastenmenü. Für die geistige Nahrung sorgte Prior Benedikt Felsinger O.Praem mit seinem Vortrag „Impulse aus der Natur zur Gestaltung des Alltags“, womit er an Kräuterpfarrer Hermann-Josef Weidinger anknüpfte. Anschließend führte Obmann Karl Wanko durch die Weidinger-Gedächtnis-Ausstellung und man hatte das Gefühl, dass der Kräuterpfarrer, den man auf dem Video sehen und hören konnte, „sowieso da ist“, wie die Besucher bestätigten. Damit war auch der dritte Themen-Tag des heurigen Jahresprogramms ein voller Erfolg. Beim nächsten am 10. April heißt es „Frühlingskräuter für Küche und Gesundheit“. Davor aber trifft man sich am 21. März, Weidingers Todestag (2004), um 9 Uhr 30 zur Sonntagsmesse in Geras.
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Prior Benedikt Felsinger bei "Winterzeit" im ORF Am 26. Februar begrüßte die "Winterzeit"-Moderatorin Elisabeth Engstler den Obmann-Stellvertreter des Vereines "Freunde der Heilkräuter" Prior Benedikt Felsinger (Stift Geras) in Ihrer Sendung. Sie verkosteten den wohlschmeckenden "Fasten-Tee" von Kräuterpfarrer Weidinger und den Kräutertee "Innere Freude". Wer diesen Beitrag verpasst hat, kann ihn auf der Homepage des ORF auch jetzt noch ansehen. Link: "Winterzeit" vom 26. Februar 2010
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aus: Zeitung NÖN KW 5/2010
Neues Thayatalbad soll Kräuteroase werden
ZÜGIGER BAUFORTSCHRITT/ Eine Website informiert seit Kurzem über das Angebot und die Preise, am 3. September wird eröffnet.
RAABS/ Die Bauarbeiten am „Thayatalbad“ werden trotz des herrschenden Winters fortgesetzt und schreiten zügig voran. Auch ein Folder wurde bereits produziert, der auch auf der Wiener Ferienmesse am Stand der Stadtgemeinde Raabs verteilt wurde und großen Anklang fand.
Seit kurzer Zeit gibt es auch eine Website (www.thayatalbad.at), die über das Projekt, das künftige Angebot und die Preise informiert.
Das Schwimmerbecken bildet das Zentrum des Badebereiches und umfasst eine Größe von 122 Quadratmetern. Mit 27 bis 28 Grad Wassertemperatur ist es in erster Linie für sportliches Schwimmen, Schwimmkurse, Kindergruppen, spezielle Aquakurse und zum Spielen und Toben konzipiert.
Das Mehrzweckbecken weist mindestens 32 Grad Wassertemperatur auf und bietet auch weitere Attraktionen: Sprudelliegen, Sprudelsitze und seitliche Drüsen. Dieses Becken eignet sich bestens zum Entspannen, Verweilen und Relaxen.
Für Kleinkinder gibt es ein 12 Quadratmeter großes Kinderbecken mit Rutsche und Spielfläche. Eine besondere Attraktion wird – speziell für die Kinder – die Röhrenrutsche darstellen.
Im Sauna-Bereich gibt es zwei Finnische Saunen, eine Bio-Sauna und ein Dampfbad. Dabei werden die Betreiber des Bades, die „g1“-Gruppe, die auch für die Erfolgsstory des Gmünder Sole-Felsenbades verantwortlich ist, vor allem auf das Thema „Kräuter“ setzen, nicht zuletzt um ein Unterscheidungsmerkmal zum Gmünder Bad zu schaffen. „Kräuter und Kräuteressenzen werden nicht nur im Barbereich ein zentrales Thema sein, das kulinarische Angebot wird ebenfalls durch das Thema Kräuter umrandet und es wird auch einen Kräutergarten geben“, so Projektleiterin Sonja Beer, die in Zukunft mit dem Verein „Freunde der Heilkräuter“ aus Karlstein zusammenarbeiten wird, um den Gästen ein attraktives Angebot bieten zu können.
Die in Österreich und Deutschland äußerst erfolgreiche Betreibergruppe rechnet mit 60.000 Besuchern im Jahr. Die Eröffnung des neuen Freizeitangebotes wird am 3. September 2010 stattfinden. |
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aus: Zeitung, NÖN Woche 06/2010
Gesund gefrühstückt
THEMEN–SAMSTAG unter dem Motto „G’sundes Frühstück“ erfuhren Besucher Wissenswertes über gesunde Ernährung.
KARLSTEIN/ „G’sundes Frühstück“ war das Motto des zweiten Themen-Samstages am 6. Februar im Kräuterpfarrer-Weidinger-Zentrum.
Die Einladung dazu war auf fruchtbaren Boden gefallen, denn schon bald nach Beginn erfreuten sich die Gäste an dem reichhaltigen Buffet und genossen das Gesundheitsfrühstück. Die Besucher, meist Mitglieder des Heilkräutervereines, kamen aus der unmittelbaren Umgebung ebenso wie aus Krems und Wien.
Neben vielen Gesundheitsprodukten stand auch Pfarrer Weidingers Buch „Sprich mit deiner Haut“ im Blickpunkt, darin widmet der Kräuterpfarrer gleich zwölf Seiten dem Frühstück.
Für Ratschläge rund ums Thema „Gesunde Ernährung“ stand Christiane Neuwirth mit ihren Kolleginnen Rede und Antwort. Obmann Karl Wanko danke vor allem dem Mitarbeiterinnen-Team für die gelungene Eigeninitiative. Mit dem monatlichen Thementag soll auch im Jahr nach der Landesausstellung immer wieder Interessantes geboten werden. „Fit in den Frühling“ heißt es am Samstag, 6. März.
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Im Zeichen der Ringelblume — unserem geschätzten Obmann zum 65er Jetzt im Advent klingen die Worte Hermann-Josef Weidingers ganz deutlich, wenn wir sie lesen: „Nur ein Weg bringt uns sicher ans Ziel: echte Besinnung. Sie allein kann uns dahingehend führen, dass wir jede Situation bewältigen.“ Diesen Gedanken aus den Betrachtungen über die Ringelblume im Buch „Kräuter für die Seele“ widmen wir unserem Obmann OSR Karl Wanko zu seinem Geburtstag, den er am 18. November beging. Unser Verein steht seit Beginn im Zeichen der Ringelblume. Kräuterpfarrer Weidinger hat ihr die Tugend der Situationsbewältigung zugedacht.
Im Rückblick auf die vergangenen fünf Jahre dürfen wir dem Herrgott ein großes Vergelt’s Gott sagen, weil wir uns trotz mancher Befürchtungen ungemindert in den Dienst der Menschen und der Natur stellen können. Den Charismen unseres Obmannes verdanken wir es, dass nach dem Tode Weidingers der Verein weitergeführt werden konnte.
So sei uns allen die Ringelblume als Zugpferd mit auf den Weg gegeben. Lesen wir noch einmal aus dem Vermächtnis Weidingers: „In jeder, selbst der kleinsten, Pflanze steckt eine geheimnisvolle Kraft, die sie dem Licht entgegentreibt. Sogar einen Stein durchbricht oder umgeht sie. Sie muss einfach zum Licht. Solch eine geheimnisvolle Grundkraft der Seele ist die Tugend der Hoffnung.“
Danke, lieber Herr Obmann, dass Du uns die Hoffnung immer wieder „ins Fenster stellst“! So können wir unseren Blick neu erheben und weiten, um die Fülle dessen, was uns anvertraut ist, zu entdecken und wertvoll zu machen. Ad multos annos!
Benedikt O.Praem. | 
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Dreifaches Rekordjahr Im Zeichen des Gedenkens an den Gründer des Heilkräutervereines Pfarrer Karl Rauscher – vor 30 Jahren, am 21.November 1979 verunglückte er tödlich – stand die Sonntagsmesse am 22.11. in der Karlsteiner Dreifaltigkeitskirche. Prior KR Benedikt Felsinger zitierte in der Predigt Rauschers Worte „Die Natur kapieren und kopieren“, das dieser dem Verein in die Wiege gelegt hatte. Musikalisch gestaltet wurde die Messe vom Chor „Ecclesiola“ (Ltg. Gerhard Wanko) aus Kautzen, Rauschers Heimatpfarre. Anschließend wurde am „Karl-Rauscher-Stein“ vor dem Paracelsushaus ein Kranz niedergelegt. Obmann OSR Karl Wanko rief Rauschers Unfalltod als neuerliche „Stunde Null“ für den Verein in Erinnerung. Solche „Null-Stunden“ habe es dann mehrere gegeben, Kräuterpfarrer Weidingers schwerer Unfall 1984 und sein Heimgang 2004, dennoch sei es jedes Mal weitergegangen und heute sei das Weidinger-Team „aus dem Schatten des Meisters herausgetreten“. Am Nachmittag fand dann im Wappensaal des Kräuterpfarrer-Zentrums die Generalversammlung 2009 statt. Die am weitesten angereisten Mitglieder – aus der Steiermark und aus dem Industrieviertel – wurden mit Geschenkskörben belohnt. In seinem Bericht konnte Obmann Wanko auf ein dreifaches Rekordjahr verweisen: Besucher-, Umsatz- und Neumitglieder-Rekord. Der Besucherrekord steht im Zusammenhang mit der Landesausstellung, 16.572 einkaufende Kunden wurden registriert – mal drei, nach vorsichtiger Schätzung, kommt man auf ca. 50.000 Besucher. Auch im Umsatz werden heuer die besten Jahre zu Weidingers Lebzeiten übertroffen. Schließlich sei eine Rekord-Neumitglieder-Welle zu verzeichnen, allein seit dem 1.September (nach dem Ende der Krone-Kolumne) gab es 752 Beitritte, sodass der Verein dzt. 21.248 Mitglieder zählt. Für die Neubeitritte gab es eine Gutschein-Verlosung, die Preise gingen nach Gmünd, St. Leonhard/Hornerwald, Neudorf bei Staatz, Bad Radkersburg und Uznach in der Schweiz. Den abschließenden Höhepunkt setzte Pfarrer Mag. Josef Pichler (Gr.Siegharts) mit einem eindrucksvollen Bildbericht über seine 15 Jahre in Ghana. Musikalisch wurde die Versammlung von einer Bläsergruppe aus Dacice/CZ umrahmt. Das Wochenende stand im Heilkräuterhaus insgesamt unter dem Motto „Vorfreude“, wo das Weihnachtsangebot vorgestellt wurde. Präsentiert wurde auch der neue Produktkatalog, der nicht weniger als 782 (!) Artikel aufweist. Berührendes Detail: Zum Geburtstag des schwerkranken ehem. NÖN-Redakteurs Ernst Gratzl stellte der Obmann in offener Versammlung den Telefonkontakt her und präsentierte ihm den Gratulations-Applaus aus dem „vollen Haus“.

Obmann OSR Karl Wanko, Prior Benedikt Felsinger und Melitta Blaim mit den Geschenkskorb-Gewinnern Maria und Josef Slatner, Ingrid Bleyer und Erwin Wagner.
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Obmann Wanko – 65 Mitarbeiter-Team und Vorstandsmitglieder des Heilkräutervereines versammelten sich am 18.Nov. im Wappensaal zu einer Feierstunde. Anlass war der 65.Geburtstag von Obmann Karl Wanko. Nach einem vielstimmigen „Hoch soll er leben“ dankte ObmStv. Benedikt Felsinger in seinen Gratulationsworten Wanko für seinen Einsatz und stellte fest, dass dieser nun fast die Hälfte seines bisherigen Lebens an maßgeblicher Stelle im Verein tätig ist. Der Obmann seinerseits dankte allen für ihren Einsatz in diesem Rekordjahr und überreichte Blumensträuße an Andrea Stumvoll zum 20jährigen Dienstjubiläum und an Heidi Rabl zum 30.Geburtstag. 
1. Reihe sitzend v. l. Claudia und Janina Ortag, OMR Dr. Gerhard Lang, Mag. Ilse Leisser, OSR Karl Wanko, Melitta Blaim, Prior Benedikt Felsinger, Andrea Stumvoll, Heidemaria Rabl 2. Reihe v. l. Razija Duric, Cornelia Strommer, Christiane Neuwirth, Jasmin Schön, Anita Hauer, Margit Rodlauer, Waltraud Hummel, Sonja Groll, Hermine Hausberger, Christine Langsteiner, Renate Schmid, Andrea Hawel 3. Reihe v. l. Elisabeth Hiess, Monika Lacher, Maria Kranzl, Prof. Dr. Eberhard Wobisch, Susanne Pany, Hofrat Dr. Gerhard Proißl, Christa Kühtreiber, Elisabeth Fürst, Martina Brandl, Waltraud Harrer, Birgit Damberger | |
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Die Herbst-“Ringelblume“ ist da!
Ringelblume? – Ist nicht nur eine wichtige Heilpflanze, sie ist auch die Symbolblume unseres Vereines und somit der Name unserer beliebten Mitgliederzeitschrift. „Ich freue mich jedes Mal, wenn sie kommt!“ So sagen und schreiben uns viele Mitglieder. Viermal pro Jahr geht so ein Heft als Gruß aus Karlstein 20.000-fach in alle Richtungen, von Kanada bis Australien. Nun also das Herbst-Heft 3/2009: Auf 40 Seiten eine Fülle von Kräuterwissen – wie man Knoblauchsaft herstellt und wofür er gut ist, Homöopathie für Zuhause (von unserer Apothekerin), alles über den Kürbis (von unserer Ernährungsberaterin), über die Osteoporose (von unserem Arzt), Hausmittel bei Gelenksschmerzen, Rezepte von unserer Küchenchefin, usw. usw. – und dazu unser aktuelles Angebot mit vielen Sonderzuckerln (komplett finden Sie alles in unserer Produktenliste mit einem Sortiment von 782 Artikeln!!) sowie Informationen aus dem Vereinsgeschehen – die Einladung zur Generalversammlung am 22. November im Rahmen unserer Aktions-Tage „Vorfreude“ (4 Wochen vor Weihnachten). Das Ganze eingeleitet und eingepackt mit dem Titel „Die Erde ist schön …“. Viele unserer Besucher blättern in den Ringelblumen-Heften, finden Gefallen daran – und werden Mitglied! Auch Sie??? Nähere Informationen und wie man sich anmeldet, finden Sie hier unter „Mitglied werden und werben“. Willkommen in unserer großen Familie! |
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| Mitglied werden – Aktion! | | Nutzen Sie jetzt unsere "Mitglied werden"–Aktion um nur € 13,- (statt € 22,-) für 2009 und 2010! Sie erhalten alle 4 Hefte von heuer und den 5%-igen Rabatt (Aktionen ausgenommen) bei Ihrem Einkauf in unserem Naturladen, Onlineshop oder bei telefonischer Bestellung. Willkommensgeschenk für jedes neue Mitglied: ein dickes Päckchen "Beglückendes Lächeln"-Tee. Dasselbe auch als Dankeschön für Sie, wenn Sie ein neues Mitglied werben oder jemanden eine Jahresmitgliedschaft schenken! Näheres siehe unter der Rubrik "Mitglied werden und werben".
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Neuer Besucherrekord beim Kräuterfest
Im Kräuterpfarrer-Weidinger-Zentrum war am 15. August das mittlerweile traditionelle Kräuterfest. Die Besucher kamen aus nah und fern und die Besucherzahl übertraf alle bisherigen Feste. Bereits die Kräuterwanderung am Vormittag musste auf mehrere Gruppen aufgeteilt werden. Jeder Besucher bekam die Möglichkeit, sich sein eigenes, individuelles Kräutersträußchen zu pflücken und zu binden. Gleichzeitig gab es als Workshop für Groß und Klein das Bemalen von Tontöpfen. Die Ringelblume als „Heilpflanze des Jahres“ stand im Mittelpunkt der Veranstaltung. Weiters wurden Heilwirkung und Anwendung, sowie Ratschläge und Tipps zur Selbsthilfe und Selbstherstellung erläutert. Als besonderes Schmankerl wurde eine Kräuterbowle serviert. Die Festmesse um 14 Uhr zelebrierte Prior KonsRat Benedikt Felsinger O.Praem in der vollen Kirche. Nach der Segnung und Verteilung der Kräutersträußchen kamen viele Gäste zurück, um im Naturladen, im Kräutergarten, in der Weidinger-Gedächtnis-Ausstellung oder im Schanigarten den Tag ausklingen zu lassen. „Erfreulicher Besuch, interessierte Teilnehmer, viele neue Mitglieder und vor allem das Engagement und die Kompetenz unserer Mitarbeiter – alles in allem ein wirklich schöner Erfolg“, resümierte Obmann Karl Wanko.

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„Ich lese sie täglich“ … ab 1. September 2009 nicht mehr … „Nicht an den Symptomen herumkurieren, sondern in die Tiefen des eigenen Selbst hinabsteigen!“ So charakterisierte ein Pfarrer in Deutschland seinen österreichischen Mitbruder Hermann-Josef Weidinger. In jedem Buch des Kräuterpfarrers finden wir das bestätigt. Die 10%-Aktion für alle Weidinger-Bücher gilt auch noch im August – weil man eben nicht alles im Rahmen dieser Kolumne unterbringen kann. Dennoch geben wir einiges davon täglich scheibchenweise an Sie, liebe Leser, weiter. „Ihre Krone-Kolumne gefällt mir sehr gut, ich lese sie täglich. Sie ist lehrreich, hat mein Interesse für Kräuter und Naturheilmethoden und allem was damit zusammenhängt geweckt. Sie vertieft und fördert die Achtung vor der Schöpfung. Manche der Gesundheitsvorschläge sind relativ leicht in den Alltag umzusetzen. Die Illustrationen sind so nett anzusehen (da möchte man am liebsten selbst mit dem Zeichnen beginnen). Auch ganz besonders die Gedanken und Anregungen, wie das Leben gelingen könnte, abseits von Konsum und Spaßgesellschaft, wieder hin zum Schöpfer, möchte ich nicht missen, sie laden ein zum Weiterdenken, zum ‘in die Tiefe gehen’. Bitte machen Sie weiter so!!! M.f.G. Irene P.“ (Wien). – Aus unserem großen Stapel von Leserbriefen (die wir Ihnen nicht täglich auf die Nase binden wollen). Ähnliches erfahren wir immer wieder auch mündlich, so erst in diesen Tagen von unseren Seminarteilnehmern – die allerdings sehr überrascht waren, als wir ihnen die Entscheidung der Kronen Zeitung zur Kenntnis brachten, „dass die tägliche Kolumne ‘Hing’schaut und g’sund g’lebt’ ab 1. September 2009 nicht mehr erscheinen wird".
Ihr Karl Wanko, Obmann Mit 31. August lief die Kolumne in der Kronen Zeitung leider aus. Wir geben Ihnen aber gerne weiterhin aktuelle Gesundheitstipps in einer neuen wöchentlichen Rubrik hier auf unserer Homepage. Rubrik "Gesundheitstipps"
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Fernseh-Aufnahmen im Kräuterpfarrer-Weidinger-Zentrum
Im Rahmen der „Sommertour“ präsentiert der ORF täglich in der Sendung „NÖ heute“ ab 19 Uhr Vereine aus ganz Niederösterreich. Am Freitag, den 24. Juli 2009 wurde unser Verein „Freunde der Heilkräuter“ vorgestellt.
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Adolf Blaim, der Maler des Kräuterpfarrers Nicht nur der Todestag von Hermann-Josef Weidinger hat sich zum fünften Mal gejährt, auch der „seines Malers“ Adolf Blaim, der ihm nach 45 Tagen, am 5. Mai 2004, in die ewige Heimat folgte. Und noch im gleichen Jahr 2004, am 30. November, folgte auch die Gattin Elfriede Blaim.
Adolf Blaim, der als Maler- und Anstreichermeister von der profunden Basis des Handwerks ausgehen konnte, hat sich schon früh über das rein Handwerkliche erhoben und ist ins Künstlerische gewachsen.
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| Seit 1970 waren seine Aquarelle und Ölgemälde in vielen Ausstellungen zu sehen. Ab 1980 aber hat ihn der Kräuterpfarrer mit Arbeit „eingedeckt“, und er wurde (neben Prof. Emil Jaksch) zum ersten Illustrator für Weidingers Buchschaffen.
Gleich das erste Werk war das umfangreichste und wurde ein genialer Wurf: die Teekartensammlung „Ein guter Rat vom Kräuterpfarrer“. Für Weidinger die Entfaltung seiner Kunst im Mischen von Kräutern (in der gesamten Kräuterliteratur bis heute unerreicht), für Blaim die Herausforderung, alle 272 Tee-Kompositionen auch als Bild-Kompositionen darzustellen – ein kongeniales Werk. Ein Beispiel sehen Sie hier, natürlich darf im Jahr der Ringelblume diese nicht fehlen. | | |
Viele weitere Kräuterpfarrer-Aufträge folgten. Daneben aber widmete sich Adolf Blaim der Darstellung seiner heimatlichen Umgebung, der Landschaft und den Dörfern des Waldviertels, die er in Büchern zusammenfasste: Wildblumen-Aquarelle, Mein Waldviertel, Scheunen – Höfe – Keller, Blumen und Stilleben, Gezeichnetes Waldviertel, Buntes Waldviertel, Gesichter, Keller und Kellergassen. Im Kräuterpfarrer-Zentrum sind diese in der „Blaim-Ecke“ zu finden!
Beim Namen Blaim denken wir natürlich auch an unsere Melitta, die älteste Tochter des Malers, zu Lebzeiten des Kräuterpfarrers dessen „rechte Hand“ und jetzt die erste Hüterin seines Schatzes und die Seele unseres Hauses. Nach Weidingers Heimgang haben wir ihr die Geschäftsführung aufgebürdet, und sie trägt sie – erfolgreich, bei all ihrer Bescheidenheit. Liebevoll pflegt sich auch das Grab von Hermann-Josef Weidinger in Geras.
Ihre Schwester Elisabeth war unsere erste Köchin im Kräuterpfarrer-Zentrum und hat das vegetarische Vollwertrestaurant von Anfang an geprägt. Durch familiäre Veränderung konnte sie nicht bei uns bleiben, ist uns aber nach wie vor eng verbunden. Ihr Lebenspartner Friedrich Preiß führt einen Wein- und Obstbaubetrieb im Traisental, der uns mit naturreinen Obstsäften beliefert. Seine Produkte sind mehrfach preisgekrönt („Goldene Birne“ …). Sein Grüner Veltliner Hochschopf 2007 wurde 2008 Landessieger. www.kulturpreiss.at! |
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Im Licht der Auferstehung
"Ich glaube, dass wenn der Tod unsere Augen schließt, wir in einem Lichte stehn, von welchem unser Sonnenlicht nur der Schatten ist“ (Arthur Schopenhauer). So zu lesen auf dem Andenken-Bildchen – für Mag. pharm. Hartfrid Holik, welcher am 17. April 2009, „nach langem, mit bewundernswerter Geduld ertragenem Leiden, im 70. Lebensjahr von uns gegangen ist.“ Bei der Gründung unseres Vereines 1978 standen drei Männer aus Gr. Siegharts Pate: ein Arzt, ein Apotheker und ein Sparkassendirektor – Franz Dangl, Dr. Gerhard Lang und Mag. Hartfrid Holik. Hartfrid Holik war also „unser Apotheker“ von Anfang an, unser fachmännischer Berater durch viele Jahre sowohl für Pfarrer Rauscher, als auch für Kräuterpfarrer Weidinger. Als Vorstandsmitglied hat er die Verantwortung mitgetragen und in vielen Ringelblume-Heften seinen Part beigetragen. So haben wir ihm als einem der ganz Wenigen (insgesamt vier) die Ehrenmitgliedschaft zuerkannt.
Als die Krankheit schließlich ihren unbarmherzigen Fortschritt nahm, zog er sich zurück, hatte aber stets Interesse und Anteil am Vereinsgeschehen. Das Leiden hat er still erduldet, so wie er auch in seinem Wesen nie „laut“ war.
Die Verabschiedung in der Stadtpfarrkirche Gr. Siegharts – vom evangelischen und vom katholischen Pfarrer gemeinsam geleitet – gab Aufschluss über die Beliebtheit, die Mag. Holik in der Bevölkerung genoss.
Wir danken ihm für sein ruhiges Engagement, für sein Mittragen und für seine Kameradschaft im Vereinsvorstand. Er hat seinen Platz in unserer Vereinsgeschichte, in unserer Erinnerung – und in unseren Herzen! „Der Herr ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten?“ (Ps. 27) | |
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"Kräuterhexen" im Mühlviertel Unser seit langem geplanter Betriebsausflug führte uns ins Mühlviertel, an einem grauen März-Montag, dem letzten möglichen Termin vor der Eröffnung der Landesausstellung, wo wir den Laden dicht machen konnten. Der Abt des Stiftes Schlägl Prälat Martin Felhofer (unser Mitglied) organisierte für uns eine Besichtigung der Stiftsbrauerei, führte uns anschließend selbst durch das Stift und nahm sich auch Zeit für ein Plauderstündchen beim Mittagessen. Abt Martin ist uns aus der Zeit, wo er interimsmäßig auch Administrator für Geras war, sehr verbunden.
Die Kaffeejause beim Lebzelter in Bad Leonfelden genossen wir auf Einladung unserer Mitarbeiterinnen im Geschäft und Restaurant, die auf diese Weise das „Trinkgeld“ der ganzen Gemeinschaft zugute kommen ließen. Auf die neugierige Frage einheimischer Gäste: „Seid’s ös die Jungbäuerinnen?“ kam die schlagfertige Antwort: „Na, wir san die Kräuterhexen!“
Schließlich besuchten wir noch die „Bergkräuter“ in Thierberg zu einem Erfahrungsaustausch. Beim Eintritt stellten wir fest: „Da riecht’s wie bei uns.“ | |
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Gedenkmesse zum 5. Todestag Fünf Jahre ist es her, dass Hermann-Josef Weidinger von uns gegangen ist (21.03.2004). – Nein – nicht von uns gegangen. Er ist uns näher denn je. Und heute erfüllt uns lange nicht mehr die Trauer, vielmehr die Dankbarkeit, dass es diesen Menschen gegeben hat.
„Ich liebe ihn – und seine Bücher. Ich habe sechs davon, die sind meine täglichen Begleiter. Kräuterliche Grüße!“ Schrieb uns Frau Gerda, als uns anlässlich unseres 5.000sten Beitrages in der Kronen-Zeitung eine Fülle von positiven Rückmeldungen zuteil wurde. Danke allen, die das Ihre dazu beigetragen haben, aus den Reihen unserer Mitglieder! Abt Mag. Michael Karl Proházka feierte in Geras mit uns die Sonntagsmesse – am hellen Fastensonntag „Laetare“, wo das Licht des Ostermorgens schon als Silberstreif am Horizont sichtbar wird. Sie stand im Zeichen des Gedenkens an den Kräuterpfarrer. Irgendwie war er natürlich mit dabei. „Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand!“ stand auf der Schleife des Kranzes, den wir aufs Grab legten.
 Anschließend fand im Kreuzgang bei einer Agape die Verlosung des Krone-Preisrätsels statt. Der erste Preis ging nach Deutschland – an Frau Erben-Veh in Ansbach. Herzliche Gratulation!
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Frontalzusammenstoß!
Vor 25 Jahren, am 23. Februar 1984: Pfarrer Weidinger soll um 10 Uhr in Judenburg/Stmk. einen Vortrag halten. Um 5 Uhr holt ihn sein Chauffeur in Harth vom Pfarrhof ab, 300 km Fahrstrecke vor sich. Doch schon nach 16 km ist die Fahrt zu Ende.
Frontalzusammenstoß! Verursacht durch einen übermüdeten Lenker in der Gegenrichtung. Dieser ist nur leicht verletzt, auch Weidingers Fahrer Edmund Ringl und die mitfahrende Melitta Blaim, der Kräuterpfarrer hingegen lebensgefährlich. Serienrippenbrüche und Lungenquetschung. Wien, AKH (den Metallpanzer, den er die weiteren 20 Jahre im Brustkorb hatte, nahm er mit ins Grab.)
Bereits am nächsten Tag war er bei Bewusstsein, aber auf der Intensivstation an der Beatmungsmaschine. Auf die ersten Fragen antwortete er schriftlich: Sein nächster Verwandter? – „Jesus Christus!“ – Wie alt? – „24.145 Tage!“ – Und dem ersten Besucher schrieb er auf den Zettel: „Jetzt erst recht!“ Sein Lebenswille, sein Gottvertrauen und sein Humor waren ungebrochen.
Noch im Krankenbett begann er sein nächstes Buch: „Trotz allem … – Heilkraft des Lächelns“, das dritte in der Lyrik-Triologie. Hier eine Kostprobe:
Zünd an! *** Ein Lichtlein des Lächelns zünd an! Wenn alles um dich herum trübe. *** Dein Lichtlein wird Sonne. Sonne bringt Helle und Leben. Leben schafft Freude. *** Freude ist Gnade. *** So wird dein Lächeln zum himmlischen Boten. *** Ein Gruß von droben.
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Die 125ste Ringelblume!
Das Heft 1/2009 unserer RINGELBLUME, das um den 20. Februar bei unseren Mitgliedern ankam, ist ein Jubiläumsheft – das 125ste! Passend zum „Jahr der Ringelblume“. Daher steht die Ringelblume auch als Heilpflanze im Vordergrund.
Unsere Apothekerin informiert über die Homöopathie, der Arzt über „Colitis ulcerosa“ (chronische Dickdarmentzündung). Sellerieschöberl-Supe, Karotten-Kürbis-Schnitzerl, Rahm-Erdäpfel-Salat und Orangen-Creme serviert unsere Küchenchefin Waltraud Harrer. Die Serie „Alte Hausmittel“ (Nr. 551 – 560) steht im Zeichen „Starten Sie ins Frühjahr“. Vorgestellt wird auch „Grenzenlos“, unsere Teemischung zur NÖ. Landesausstellung. Zwei Köpfe aus unserem Team sieht man auf der Seite „Aus unserer Ringelblumen-Familie“, Christiane Neuwirth und Anita Hauer.
Informationen über unsere Veranstaltungen, eine große Auswahl unserer Produkte u.v.a. – das alles für unsere Mitglieder. Sind Sie schon dabei? Es lohnt sich, denn Mitglieder haben Vorteile – und mit den Ringelblumen-Heften viermal im Jahr einen netten Gruß aus Karlstein! (Näheres siehe unter der Rubrik „Freunde der Heilkräuter)
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Vor 60 Jahren in Macao Sonntagsmesse am 1. Februar in Harth. Trotz des frühen Beginns und 35 km Neuschnee-Fahrbahn war ein Teil unseres Karlsteiner Teams mit dabei, als jüngste „Freundin der Heilkräuter“ die elf Wochen alte Janina mit ihren Eltern Claudia und Markus (unsere Claudia vom Redaktionsteam).
In seinen einleitenden Worten nahm Obmann K. Wanko die Gelegenheit wahr, der Pfarrgemeinde von Harth einmal Dank zu sagen – für ihr Verständnis, dass sie ihren Pfarrer Weidinger nicht für sich allein hatten, sondern mit unserem Verein und mit vielen tausend Menschen im ganzen Land teilen mussten. "Dieses Verständnis ohne engherzige Eifersucht ist nicht selbstverständlich."
Pfarrer Konsistorialrat Benedikt Felsinger feierte die Messe mit uns und benützte dabei einen besonderen Kelch – eine Nachbildung des berühmten Tassilo-Kelches. Es war das Geschenk der Pfarrgemeinde Harth für ihren Pfarrer Weidinger zu seinem 70. Geburtstag (1988).
Anlass für unseren Sonntagmorgen-Winterausflug nach Harth war das 60jährige Priesterjubiläum unseres Kräuterpfarrers, das wir nicht unbedacht vorbeigehen lassen wollten. Denn so sehr sich Hermann-Josef Weidinger als Kräuterpfarrer engagierte und profilierte, so sehr hat er seinen Priesterberuf in den Mittelpunkt seines Wirkens gestellt. Die Möglichkeit, mit seinen Büchern, Vorträgen und in den Medien abertausend Menschen ansprechen zu können, nützte er zu allererst für seine priesterliche Botschaft.
1949 – am anderen Ende der Welt, in Macao vor den Toren Chinas. 31. Jänner, Fest des hl. Johannes Bosco (in dessen Orden der Salesianer Weidinger eingetreten war). „In der Seminarkirche von Macao wurde ich mit fünf Portugiesen von João de Deus Ramalho zum Priester geweiht. Nun waren meine Hände gebunden, bis in alle Ewigkeit gebunden“, schreibt er in „Lasst mich vom Leben reden“. – „Am nächsten Tag feierte ich Primiz. Die Messfarbe war Rot, Zeichen der aufopfernden Liebe. Und mein Primizgeschenk? – Ausnahmsweise gab es nicht Reis, mit Stäbchen zu essen, sondern nach elf Jahren zum ersten Mal richtige Knödel und dazu Messer, Gabel und Löffel …“
„Jede Gottesverkündigung ist für mich Auftrag. Weil ich felsenfest an das glaube, was ich sage und vollziehe“.
Februar/März 2004. Wien, Intensivstation im AKH . Hermann-Josef Weidinger rüstet für seine letzte Reise. Die Stationsschwester: „Ich hab’s nicht so mit der Religion, aber dieser Mann überzeugt …“
Und Diözesanbischof Küng vor einem Jahr im Stephansdom: „Vor allem aber war er Priester, mit großer Leidenschaft und Hingabe, der die edelste Aufgabe seiner Berufung darin sah, Gottes Bild in jedem Menschen zu erkennen. In kindlicher Frömmigkeit hat er bis zum Ende seines Lebens gewirkt und das Bedürfnis der Menschen nach äußerer und innerer Heilung gestillt.“ |
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| Die Ringelblume – Heilpflanze des Jahres 2009 | 2009 ist das „Jahr der Ringelblume“ – bzw. die Ringelblume wurde für 2009 zur „Heilpflanze des Jahres“ erklärt. Von wem? Eine Jury in Deutschland trifft solche Entscheidungen, die dann allgemein anerkannt werden.
Als größter Heilkräuter-Verein im deutschsprachigen Raum schließen wir uns gerne dieser Entscheidung an, ist doch die Ringelblume unser Symbol und Markenzeichen (wie auch das Bild des Kräuterpfarrers). „Ringelblume“ heißt auch unsere vierteljährliche Zeitschrift für 20.000 Mitglieder in Österreich und weltweit. Das nächste Heft (Frühjahr 2009) ist die 125ste Ringelblume – also ein Jubiläumsheft!
Eines der beliebtesten Bücher von Kräuterpfarrer Hermann-Josef Weidinger trägt den Titel „Ich bin eine Ringelblume“. Darin schreibt er: „Was ist ein Sommergarten ohne Ringelblume? Er ist nur halb so schön. Was ist ein sauberes Gesicht ohne Lächeln? Das Antlitz des Menschen – und w&
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