Kräuterpfarrers Ratschläge

Heilpflanze des Jahres 2018
Die Natur ist eine gleichsam unerschöpfliche Kammer an guten Gaben. Wir dürfen ruhig fragen, wer denn für diesen Reichtum gesorgt hat. Die Spur führt uns letztendlich zum Schöpfer des ganzen Universums, der den Menschen in seiner Vorsehung ganz besonders bedacht hat. Und wir dürfen diese Tatsache im Laufe unseres Lebens immer mehr entdecken und schließlich auch schätzen lernen. Gewiss hält uns die Getriebigkeit des Alltags oft davon ab, uns näher mit Kräutern und ihrer Wirkung auseinanderzusetzen. Deswegen ist es meiner Meinung nach notwendig, positive Akzente zu setzen, die unsere Aufmerksamkeit auf die einzelnen Pflanzen zusteuern lässt.
Brücke im Frühling
Als Begrüßung für den Frühling kreierte Kräuterpfarrer Benedikt seinen ersten Kräutertee, der bei einigen Veranstaltungen im Vorjahr der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Die zahlreichen Besucher konnten den neuen Tee im Anschluss auch verkosten, was guten Anklang fand. Dieser Kräutertee mundet vorzüglich und steht auch für Sie jetzt im Frühjahr bereit, um frisch und munter in die neue Jahreszeit zu starten.
Frühlingserwachen
Die Natur erwacht derzeit zu neuem Leben. Die Tage werden länger, heller und freundlicher, die Sonne fühlt sich auch schon etwas wärmer an. Wir freuen uns auf den Frühling, auf mehr Aktivität im Freien und das vermehrte Wohlgefühl.
Bei erhöhtem Cholesterinspiegel
Cholesterin ist ein Lipoid, ein wichtiger Bestandteil unserer Körperzellen. Es spielt eine Rolle bei der Synthese von Hormonen und ist auch für die Produktion von Gallensäuren sowie die Verteilung von Fetten in den alle Gewebe des Körpers durchziehenden Blutbahnen verantwortlich.
Die Brennnessel bildet neues Blut
Im Namen Brennnessel wird der Eigenschaft dieser Heilpflanze Ausdruck verliehen, dass sie brennt. Wenn man Stängel und Blätter unter dem Mikroskop betrachtet, sieht man, wie die Haare mit einem kieselsäurehaltigen, unbiegsamen, spitzigen Köpfchen ausgestattet und mit Brennstoff gefüllt sind.
Der Löwenzahn stärkt unsere Leber
Der Löwenzahn ist vielerorts verbreitet. Allüberall, wo der Wind ein Samenkorn hingetragen hat, dort wächst er und vermehrt sich sehr rasch. Sogar auf altem Mauerwerk und selbst zwischen Pflastersteinen findet er immer noch ein Plätzchen zum Wachsen und seine spindelförmige Wurzel in die Erde zu treiben.
Weihrauch-Lotion, stark bei Muskelschmerzen
Der Weihrauchbaum, Boswellia, gehört zu den Balsambaumgewächsen. Aus dem Stamm dieses Baumes oder Strauches tritt nach Ritzung ein Gummiharz aus. Es erstarrt an der Luft zu gelblichen, rötlichen oder bräunlichen, außen meist weiß bestäubten Körnern, die bei normaler Temperatur fast geruchlos sind, bei Erhitzen auf glühenden Kohlen jedoch einen aromatischen Duft entwickeln. Weihrauch wird in der christlichen Liturgie seit dem 4./5. Jahrhundert als Räucherwerk gebraucht, ist aber auch im medizinischen Bereich weit verbreitet.
Herzfreund Weißdorn
Der bei uns häufig vorkommende Baum oder Strauch erreicht eine Höhe von bis zu drei Metern. Er trägt dornige Zweige mit gelappten Blättern. Im Mai und Juni erscheinen die weißen oder rosaroten Blüten. Die Beerenfrüchte sind länglich und dunkelrot. Das Rosengewächs bevorzugt mäßig warme Standorte in Hecken und an Waldrändern, steinige Berghänge, besonders lehmigen Boden. Wildrosen und Schlehen sind seine Nachbarn. Als Droge werden die Blüten, die Blätter und die Früchte gebraucht, seltener auch die Rinde junger Zweige.
Holunderbeeren für die Darmpflege
Die reifen Früchte sind bis 6 mm große, rundliche, tief violett gefärbte Steinbeeren. Sie enthalten meist 3 Samen im dunkelpurpurrot gefärbten Fruchtfleisch, das einen eigenartigen Geruch und einen süß-säuerlichen Geschmack hat. Roh sollten die Beeren jedoch nicht genossen werden! Sie sind zwar nicht giftig, können aber Bauchschneiden oder Erbrechen verursachen.
Fichten- und Tannenreisig
Die Weihnachtsbäume lösen nun die Adventkränze in unseren Wohnungen ab. Der Duft der Zweige gehört einfach zu dieser Zeit. Die Verwendung des Reisigs von Tanne und Fichte hat auch seinen Sinn. Die immergrünen Nadeln geben uns in der Zeit der Kälte und des geringen Tageslichtes ein Zeichen der Hoffnung. Sie sind gleichsam eine Antithese zu dem, was uns die Natur vor Augen führt: Absterben, Starre und Ruhe. Die grünen Äste sprechen vom Leben, das stärker ist als der Tod. Sie trotzen dem Schnee und der Kälte.
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