Kräuterpfarrers Ratschläge

Trinken bricht das Fasten nicht
Am Beginn der vorösterlichen Fastenzeit werden vielenorts Akzente verschiedener Natur gesetzt. Sei es nun im Bereich der darstellenden Kunst, sei es bei Lesungen und gesellschaftlichen Treffen oder bei der Liturgie in den christlichen Kirchen. Die Fastenzeit gibt uns erneut die Möglichkeit, bewusster und konsequenter zu leben.
Giersch – lindert Rheuma- und Ischiasschmerzen
Giersch ist vielerorts als Unkraut verpönt. Man sollte aber die positiven Eigenschaften – zumindest wenn sich das Wildkraut im Garten ausbreitet – nicht übersehen. Man findet den Giersch wildwachsend vor allem in schattigen Wäldern, in Hecken und an Bachufern. Die Pflanze wird bis zu einem Meter hoch und treibt kantige, innen hohle Stängel, die sich im oberen Bereich verästeln.
Wenn uns Rheumaschmerzen plagen
Rheumatismus bedeutet eigentlich Fluss und kommt von der Vorstellung des Herumfließens der Krankheitsstoffe im Körper. Es handelt sich dabei um schmerzhafte, entzündliche und durch Stoffwechselgifte bedingte Erkrankungen der Muskeln, Gelenke und serösen Häute. Erkältungsschäden sind oft auslösende, infektiöse und toxische Vorgänge im Körper die eigentlichen Ursachen der Schädigungen.
Kürbis hilft bei Blasen- und Prostataleiden
Diese wertvolle Gemüsepflanze wurde von den Spaniern aus Süd- und Nordamerika nach Europa gebracht. Heute ist sie in ganz Europa verbreitet und wird gerne in der Küche verwendet. Unser Speisekürbis zählt zu den größten Beerenfrüchten, die es gibt ...
Kren, Küchengewürz und Heilmittel zugleich
Der Kren oder Meerrettich ist ein Kreuzblütler. Er hat einen ein- oder vierköpfigen Wurzelstock in Rüben- oder Walzenform. Die grundständigen Blätter sind langgestielt, bis zu 1 m lang und gekerbt. Wenn der Blütenstängel emporschießt, erscheinen unten kleine, langgestielte, fiederspaltige Blätter.
Edelkastanien – Maronizeit
Ein im Weinbauklima gedeihender Laubbaum Die Edelkastanie wird bis zu 35 m hoch und 1000 Jahre alt. Sie blüht mit gelblichen, weißgrünen Kätzchen, perlenschnurförmig angeordnet. Der Baum erreicht oft einen gewaltigen Umfang. Die Blätter sind länglich-lanzettlich, sommergrün, am Rande gesägt, oberseits dunkelgrün, unterseits hellgrün. Dieses Buchengewächs braucht viel Wärme und ist bei uns in Österreich nur selten.
Nach den ersten Frösten Schlehenfrüchte sammeln
An Waldrändern, auf Heiden und Weiden ist der Schlehdorn zu finden. Häufig wird er wegen seiner Dornen als Naturhecke gepflanzt. Der bis zu 3 m hohe Strauch bevorzugt Kalkböden und meidet Lehmböden. Er eignet sich zur Anpflanzung von Rutschterrain, denn seine reichlichen, weit ausholenden Wurzeln sind wie geschaffen, um das Erdreich zu binden. Von April bis Mai leuchten uns die weißen Blüten entgegen. Seine Früchte grüßen uns im Herbst.
Die Mistel – ein Halbschmarotzer
Die Mistel ist im Brauchtum verankert In England hängt man zu Weihnachten Mistelzweige als Zeichen der Freude und Liebe auf. In Frankreich spielt die Pflanze am Neujahrstag eine große Rolle. Die Kinder laufen mit Mistelzweigen von Haus zu Haus und überbringen ihre Neujahrswünsche.
Die Vogelmiere – Stellaria media
Die Vogelmiere, Stellaria media, stellt ein weitverzweigtes Nelkengewächs dar, das oft ganze Rasenflecke bildet. Diese ein- bis zweijährige Pflanze wuchert üppig fast das ganze Jahr über, auch im Winter. Sie gedeiht mit Vorliebe auf Kulturland und in der Nähe menschlicher Wohnungen.
Der gesundheitliche Wert der Feigen
Der Feigenbaum ist ein Maulbeerbaumgewächs, strauch- oder baumartig mit lockerer, weit ausgreifender Krone. Die Feigen selbst sind fleischig gewordene Blütenstände. Der Baum blüht von Mai bis September und fruchtet dreimal jährlich. Der Feigenbaum ist einer der ältesten Fruchtbäume.
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