Kräuterpfarrers Ratschläge

Knollensellerie hat eine wassertreibende Kraft
Die Knollen lassen sich auch im Winter frisch verwenden. Sie eignen sich ausgezeichnet für Suppen, Eintopfgerichte und Salate.
Hilfe bei Fieber
Bei Fieber geht es um keine Krankheit, sondern lediglich um ein Symptom. Ein Zeichen, dass der Körper gegen eine Infektion kämpft. Die Körpertemperatur des gesunden Menschen liegt bei etwa 37° C. Abweichungen um 0,5° nach oben oder unten gelten als normal. Erst bei Temperaturen über 37,5° C spricht man von Fieber.
Das wohlduftende Veilchen
An Hecken, entlang der Mauern, im Gebüsch und in lichten Wäldern, in Gärten, auf sonnigen Abhängen und Feldrainen, da ist das Märzveilchen daheim. Kräftig violett leuchten seine nickenden Blütenköpfchen, die so stark angenehm und mild zugleich duften. Das Pflänzchen treibt oberirdisch wurzelnde Ausläufer und langgestielte herzförmige Blätter.
Frischgemüse Spargel
Spargel liefert im Frühjahr das erste Frischgemüse. Sechs bis acht Wochen lang kann er immer wieder geerntet werden. Die Pflanze wächst in gut entwässerter Lehmerde üppig und gedeiht in mit Mist und Kompost gedüngtem Sandboden, der niemals austrocknen darf.
Der Frauenmantel
Auf Wiesen und Weiden, an Wegrändern, in lichten Wäldern und im Gebüsch ist das ausdauernde Rosengewächs wildwachsend anzutreffen. Die Pflanze wird 10 bis 30 Zentimeter hoch. Die gelbgrünen Blütenrispen duften kaum. Das Kraut schmeckt etwas bitter. Dieses Heilkraut sollte man im Frühjahr im eigenen Garten pflanzen. Hier dient es als natürlicher und hübscher Bodendecker. In der Floristik verwendet man gerne die dekorativen Blätter.
Der Blutweiderich
Diese Heilpflanze hat ihr Leben dem Wasser angepasst, daher findet man den Blutweiderich (Lythrum salicaria) häufig an Teichrändern, in Sümpfen und seichten Flüssen. Die purpurroten, ährenförmigen Blüten leuchten uns von der Ferne entgegen, immerhin kann das mehrjährige Kraut eine Höhe von 150 cm erreichen. Von Juli bis September ist die günstigste Erntezeit.
Die Königskerze
Ihr Name kann wörtlich genommen werden – nicht umsonst steht diese Pflanze unter Naturschutz. Man darf sie weder pflücken noch ausgraben, nur die Blüten bzw. der Samen dürfen geerntet werden. In Pech oder Wachs getaucht, diente sie schon den alten Griechen als nützliche Fackel. Die Blätter der Königskerze sind filzartig behaart, daher ist sie in vielen Gegenden auch als „Wollblume“ bekannt. Verbascum thapsiforme, so ihre botanische Bezeichnung, deutet auf eine zum Gelbfärben benutzte Pflanze hin.
Der Quendel ist ein Symbol für Fleiß
Eine alte Legende besagt, dass sich die heilige Gottesmutter einen Kranz aus den duftenden Quendelblüten flocht und zu ihrer Verlobung mit Josef trug. Die Griechen betrachten den Lippenblütler seit jeher als Zeichen für Emsigkeit. Die Bienen lieben ihn, da er ihnen Nahrung spendet. An sonnigen Hügeln, Felsen, Mauern und steinigen Plätzen können wir ihn antreffen.
Die Rote Rübe
Sie stammt aus den Küstenregionen des Mittelmeers. Die Rote Rübe (Rote Bete) wächst an freien, sonnigen Plätzen in sandiger Erde. Geerntet wird das Gemüse im Herbst. Die Wurzel ist dick und fleischig, ihre Form rund bis birnenförmig. Das Fleisch ist dunkelrot und saftig, der Geschmack süßlich.
Blutwurz bei Zahnfleischleiden
Die Blutwurz, Ruhrwurz oder Tormentille An Waldrändern, auf Heiden und mageren Böden findet man diese 10 bis 30 cm hohe, mehrjährige, krautige Pflanze. Sie wächst aus einem kräftigen und kriechenden Rhizom. Die dreizähligen Rosettenblätter sind grob gezähnt und lang gestielt, im Gegensatz zu den sitzenden Stängelblättern.
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