Kräuterpfarrers Ratschläge

Die Früchte des Herbstes nutzen
Im Laufe eines jeden Jahres gibt es zwei Übergangszeiten. Es sind dies der Frühling und der Herbst. Das Wetter ist unbeständig, wechselhaft und das wirkt sich auch auf unser Wohlbefinden sehr ungünstig aus. Unsere Abwehrkräfte sinken, so stellt sich bald ein Halskratzen oder der erste Husten ein. Auch unser Gemüt leidet.
Vitaminbombe Orange
Die Apfelsine oder Orange nennt der Wissenschaftler Citrus sinensis. Die Bezeichnung chinesische Zitrusfrucht sagt aus, dass diese Frucht aus China stammt.
Mandarinen liefern Vitamin A und C
Der immergrüne Baum erreicht eine Höhe bis zu 3 Meter. Im Frühjahr erscheinen kleine, weiße, stark duftende Blüten. Mandarinenbäume sind wärmeliebend und nicht frostfest, daher ist der Anbau im mitteleuropäischen Freiland nicht möglich.
Sanddorn – wertvolle Herbstfrucht
Im Herbst leuchten viele Beeren orange, rot oder violett, randvoll mit wertvollen Inhaltsstoffen. Hagebutten, Holunder, Schlehen und Sanddorn sind die vertrautesten, aber auch Goji und Aronia werden zunehmend in unseren Breiten geerntet. Aus ihnen lassen sich herrliche Säfte, Liköre, Marmeladen, Kompott, Sirup usw. zubereiten.
Paradeiser – vitaminreiche und wohlschmeckende Frucht
Wegen ihrer alkalisierenden Eigenschaft sind sie bei rheumatischen Erkrankungen besonders zu empfehlen. Sie tun auch Magenleidenden gut und sind für den Gesamtstoffwechsel von unschätzbarer Bedeutung.
Abwehrkräfte stärken für die kalte Jahreszeit
Wenn die Tage kühler werden, befallen viele Menschen Erkältungsbeschwerden. Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Halsweh, Ohrenstechen, Fieber und Kopfschmerzen oder Blasenbeschwerden stellen sich in den nass-kalten Tagen des Herbstes leicht ein.
Hagebutten heben die Widerstandskraft des Körpers
Hetscherln oder Hagebutten sind ganz wertvolle Früchte. Sie enthalten viel Vitamin C, andere Vitalstoffe, Mineralstoffe, Fruchtsäuren, Gerbstoffe, Zucker und Vanillin.
Erdäpfel, der Vitamin C-Lieferant
Die Kartoffel oder der Erdapfel, Solanum tuberosum, stellt einen wahren Kraftspender dar. Die Frucht besteht aus 80 % Wasser und 15 % Stärke, dem Energieträger, der für den menschlichen Genuss aber erst durch Garen aufgeschlossen werden muss.
Kapuzinerkresse hat eine große Bakterienhemmkraft
Weil diese Pflanze so gesund ist, soll man sie so oft wie möglich verzehren. Sie eignet sich als Salat ebenso wie als Zugabe zu anderen Salaten. Doch auch Kuren und Haarwasser kann man aus der Kapuzinerkresse machen.
Das Immunsystem unterstützen
Viele Menschen leiden aufgrund der Temperaturschwankungen an Erkältungen. Nur allzu leicht stellen sich Halsweh, Husten, Fieber, Kopfschmerzen, Blasen- und Nierenleiden oder Gelenksbeschwerden ein. Dem muss nicht so sein ...
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