Kräuterpfarrers Ratschläge

Die Stockrose fördert den Frohsinn
Das Ursprungsland der Stockrose dürfte China sein, wo sie heute noch verwildert wächst. Ebenso trifft man diese Pflanze in den Balkanländern und im Orient an. Über den Weg der Stockrose durch die Jahrtausende ist wenig bekannt. Es wird jedoch angenommen, dass diese Heilpflanze vom Mittelmeerraum und von dort über Italien nach Mitteleuropa gelangt ist.
Duftende Kräuter schenken Wohlbefinden
Ein arabisches Sprichwort sagt: „Weil Gott nicht überall sein konnte, schuf er die Mütter.“ Die liebevollen Gedanken der Mütter umschließen ihre Kinder, ob sie nun groß oder noch klein sind. Für jede Mutter bleibt auch das erwachsene Kind immer Gegenstand ihrer Sorge und Fürsorge.
Rosenblütentee für Herz und Nerven
Ihr herrlicher Duft war mitbestimmend bei der Wahl der Rose zur Königin der Blumen. Der Geschmack ist mild und leicht zusammenziehend. Vor allem ist es das ätherische Öl, welches die Rosen-Blütenblätter so begehrt macht.
Osterveigerl vermehrt die Herzensfreude
Klein und unscheinbar: Dieses Pflänzchen duckt sich zwar zwischen altem Laub und frischem Gras, aber sein lieblicher Duft verrät dieses Frühlingsgewächs schon von weitem. Und schaut man genauer hin, so erblickt man die blauvioletten, nickenden Blütenköpfchen.
Weihrauchduft hebt die Stimmung
Weihnacht und Weihrauch – zwei Begriffe, die sich kaum voneinander trennen lassen. Einige Körner Weihrauch auf glühende Räucherkohle im Weihrauchfass, in der Räucherpfanne oder auf die Herdplatte gegeben, steigt bald duftender Rauch auf. Er bildet eine Wolke und entschwindet dann unserem Auge.
Hilfreiche Mittel bei Wetterfühligkeit
Tiere haben ein genaues Gespür für bevorstehende Wetterumschwünge, damit sie ihre Abwehrkräfte auf die Veränderung einstellen können. Vor allem jene Menschen, die eine tragende Tiefe besitzen, also ein offenes Ohr und Herz für leidende Mitmenschen haben, leiden häufig bei Änderungen des Wetters.
Johanniskraut – tröstender Freund
Früher kannte man die Droge auch unter dem Namen „Gottesgnadenkraut“, „Jageteufel“, „Sankt Johannisblut“ oder „Hexenkraut“. Der Sage nach sei die Pflanze an jenem Ort empor gewachsen, wo das Blut Johannes des Täufers hingefallen war. Die liebliche Pflanze hat um Johanni (24. Juni) seine schönste Blütezeit.
Waldmeister, ein hervorragendes Beruhigungsmittel
Die Pflanze kommt gesellig wachsend vor. Sie bildet oft ansehnliche Kolonien und kann als gebietsweise häufig betrachtet werden. Waldmeister bevorzugt schattige Buchenwälder, ist jedoch auch in anderen Wäldern, vor allem in Mischwäldern, anzutreffen, mag aber keine Kalkböden.
Wenn das Gemüt am Boden liegt
Es gilt als erwiesene Tatsache, dass in den Monaten Oktober bis Jänner – also in der Zeit, wo die Tage kürzer als die Nächte sind, weniger Sonne scheint und mehr Nebel niederfällt – besonders Frauen von Depressionen befallen werden.