Kräuterpfarrers Ratschläge

Fichten- und Tannenreisig
Die Weihnachtsbäume lösen nun die Adventkränze in unseren Wohnungen ab. Der Duft der Zweige gehört einfach zu dieser Zeit. Die Verwendung des Reisigs von Tanne und Fichte hat auch seinen Sinn. Die immergrünen Nadeln geben uns in der Zeit der Kälte und des geringen Tageslichtes ein Zeichen der Hoffnung. Sie sind gleichsam eine Antithese zu dem, was uns die Natur vor Augen führt: Absterben, Starre und Ruhe. Die grünen Äste sprechen vom Leben, das stärker ist als der Tod. Sie trotzen dem Schnee und der Kälte.
Edelkastanien – Maronizeit
Ein im Weinbauklima gedeihender Laubbaum Die Edelkastanie wird bis zu 35 m hoch und 1000 Jahre alt. Sie blüht mit gelblichen, weißgrünen Kätzchen, perlenschnurförmig angeordnet. Der Baum erreicht oft einen gewaltigen Umfang. Die Blätter sind länglich-lanzettlich, sommergrün, am Rande gesägt, oberseits dunkelgrün, unterseits hellgrün. Dieses Buchengewächs braucht viel Wärme und ist bei uns in Österreich nur selten.
Nach den ersten Frösten Schlehenfrüchte sammeln
An Waldrändern, auf Heiden und Weiden ist der Schlehdorn zu finden. Häufig wird er wegen seiner Dornen als Naturhecke gepflanzt. Der bis zu 3 m hohe Strauch bevorzugt Kalkböden und meidet Lehmböden. Er eignet sich zur Anpflanzung von Rutschterrain, denn seine reichlichen, weit ausholenden Wurzeln sind wie geschaffen, um das Erdreich zu binden. Von April bis Mai leuchten uns die weißen Blüten entgegen. Seine Früchte grüßen uns im Herbst.
Hilfe bei Fieber
Bei Fieber geht es um keine Krankheit, sondern lediglich um ein Symptom. Ein Zeichen, dass der Körper gegen eine Infektion kämpft. Die Körpertemperatur des gesunden Menschen liegt bei etwa 37° C. Abweichungen um 0,5° nach oben oder unten gelten als normal. Erst bei Temperaturen über 37,5° C spricht man von Fieber.
Hilfreiche Ratschläge für die Winterszeit
Bei Halsschmerzen und Halsentzündungen ist das Gurgeln eine wertvolle Hilfe. Sehr empfehlen können wir Ihnen unsere Gurgel-Tropfen bestehend aus Salbeiblätter, Käsepappel und Thymian. In ein 1/4 Liter lauwarmes Wasser gibt man 10 bis 12 Tropfen, damit gurgeln. Nicht unverdünnt anwenden!
Kehlkopfentzündung
Eine veränderte Stimme, Heiserkeit, Kitzel, Trockenheits- und Kratzgefühl sowie Räusperzwang sind die häufigsten Anzeichen einer Kehlkopfentzündung. Diese Erkrankung ist oft eine nachfolgende Begleiterscheinung anderer Entzündungen wie Nasennebenhöhlenentzündung, Bronchitis usw. Nebst Viren und Bakterien sind Reizstoffe in der Luft, Blütenstaub sowie zu vieles und zu lautes Reden und Singen die möglichen Ursachen.
Erkältungsbeschwerden lindern
Es beginnt mit Trockenheit, Brennen oder Kratzen. Bald folgen Schmerzen und Schluckbeschwerden sowie eine Rötung und Schwellung der Schleimhäute. Wird nicht rechtzeitig etwas dagegen unternommen, dann greift die Entzündung nach einigen Tagen auf die Bronchien über.
Keuchhusten – eine Infektionskrankheit der Atemwege
Verursacher dieser Krankheit sind Bakterien. Keuchhusten, volkstümlich auch Stickhusten genannt, ist eine schwere Infektionskrankheit der Luftwege, die zu Atembeschwerden führt. Charakteristisch für dieses Leiden sind ein lautes, keuchendes Geräusch, das nach den Hustenanfällen auftritt und durch tiefes Atemholen entsteht.
Lungenkraut
Ein ausdauerndes Kraut mit waagrecht im Boden verlaufendem Rhizom, einem Erdspross mit Speicherfunktion. Die Stängel werden 10 bis 30 cm hoch. Die Blätter sind sitzend, länglich bis eiförmig, rau behaart und oberseits weißlich gefleckt. Diese Flecken haben viel zur Namensgebung beigetragen: die hellen Flecken der Pflanzenblätter ähneln nämlich den Lungenbläschen.
Holunderblüten – ein natürliches Antibiotikum
Der Holunder wächst als Strauch, manchmal auch als Baum bis zu 10 m hoch. Die Rinde ist unten an älteren Ästen und Stämmen hellbraun, nach oben grauweiß mit dunkleren warzigen Punkten.
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