Kräuterpfarrers Ratschläge

Weihrauch-Lotion, stark bei Muskelschmerzen
Der Weihrauchbaum, Boswellia, gehört zu den Balsambaumgewächsen. Aus dem Stamm dieses Baumes oder Strauches tritt nach Ritzung ein Gummiharz aus. Es erstarrt an der Luft zu gelblichen, rötlichen oder bräunlichen, außen meist weiß bestäubten Körnern, die bei normaler Temperatur fast geruchlos sind, bei Erhitzen auf glühenden Kohlen jedoch einen aromatischen Duft entwickeln. Weihrauch wird in der christlichen Liturgie seit dem 4./5. Jahrhundert als Räucherwerk gebraucht, ist aber auch im medizinischen Bereich weit verbreitet.
Giersch – lindert Rheuma- und Ischiasschmerzen
Giersch ist vielerorts als Unkraut verpönt. Man sollte aber die positiven Eigenschaften – zumindest wenn sich das Wildkraut im Garten ausbreitet – nicht übersehen. Man findet den Giersch wildwachsend vor allem in schattigen Wäldern, in Hecken und an Bachufern. Die Pflanze wird bis zu einem Meter hoch und treibt kantige, innen hohle Stängel, die sich im oberen Bereich verästeln.
Wenn uns Rheumaschmerzen plagen
Rheumatismus bedeutet eigentlich Fluss und kommt von der Vorstellung des Herumfließens der Krankheitsstoffe im Körper. Es handelt sich dabei um schmerzhafte, entzündliche und durch Stoffwechselgifte bedingte Erkrankungen der Muskeln, Gelenke und serösen Häute. Erkältungsschäden sind oft auslösende, infektiöse und toxische Vorgänge im Körper die eigentlichen Ursachen der Schädigungen.
Kürbis hilft bei Blasen- und Prostataleiden
Diese wertvolle Gemüsepflanze wurde von den Spaniern aus Süd- und Nordamerika nach Europa gebracht. Heute ist sie in ganz Europa verbreitet und wird gerne in der Küche verwendet. Unser Speisekürbis zählt zu den größten Beerenfrüchten, die es gibt ...
Blutwurz bei Zahnfleischleiden
Die Blutwurz, Ruhrwurz oder Tormentille An Waldrändern, auf Heiden und mageren Böden findet man diese 10 bis 30 cm hohe, mehrjährige, krautige Pflanze. Sie wächst aus einem kräftigen und kriechenden Rhizom. Die dreizähligen Rosettenblätter sind grob gezähnt und lang gestielt, im Gegensatz zu den sitzenden Stängelblättern.