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Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit

Wer fühlt sich derzeit nicht müde und abgeschlagen? Das ist kein Wunder, denn in den Wintertagen haben sich eine Menge Stoffwechselschlacken in unserem Körper abgelagert. Hier einige Tipps, damit Sie wieder in Schwung kommen:

Viel trinken: Nehmen Sie ca. 2 Liter Flüssigkeit am Tag zu sich, zuckerhaltige Getränke meiden. Stattdessen bevorzugen Sie Wasser oder ungesüßte Kräutertees, so z.B. unsere Teemischung „Fit in den Frühling“.

Der Tee enthält: Heidekraut, Melisse, Brennnessel, Gänseblümchen, Salbei, Löwenzahnkraut und Malvenblüten.

Zubereitung und Anwendung: 2 gestrichene Teelöffel der Mischung mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen. Davon trinkt man 3-mal täglich 1/4 Liter 3 Wochen lang, 1 Woche aussetzen und dann 3 Wochen wiederholen.

Bewegung an der frischen Luft: Raus ins Freie, lautet jetzt die Devise. Egal ob Radfahren, Nordic Walking, Laufen oder einfach Spazierengehen. Tanken Sie frische Luft und Energie, aber vor allem Vitamin D, welches durch die Sonnenstrahlen gebildet wird.

Genießen Sie frische Kräuter: Frühlingskräuter kurbeln unseren Stoffwechsel an und reinigen das Blut, so dass die Frühjahrsmüdigkeit schwindet und die gute Laune steigt. Bei einem Gang durch die Natur entdecken wir Gänseblümchen, Schlüsselblumen, Löwenzahn- und Schafgarbenblätter, Brennnesselspitzen, Gundelrebe und Veilchenblüten. Die genannten Kräuter säubern und kleingeschnitten zu Salaten mischen oder in Suppen, zu Gemüse und Aufläufe geben. Sie können auch einen Kräuter-Topfenkäse zubereiten.

Farbenfrohes Gemüse essen: Radieschen, Bärlauch, Spargel, Blattspinat und Schnittlauch sind bereits erhältlich. Essen Sie viel farbenfrohes Gemüse, frisches Obst und Vollkornprodukte.

Eine Frühjahrskur in flüssiger Form: Die Birke steht schon im Saft. Dieser wunderbare Baum liefert uns jetzt im Frühjahr den Birkensaft, welcher kurmäßig eingenommen, den ganzen Körper reinigt. Der Birkensaft kann bei Beschwerden der Harnorgane, chronischen Hautausschlägen, bei Nebenhöhlenentzündungen, Blutarmut und zur Durchblutungsförderung eingesetzt werden. Weiters bei Überempfindlichkeit auf körperfremde Stoffe, Allergene genannt, zur Anregung der Nierentätigkeit und nicht zuletzt zur Förderung des Haarwuchses. Durch eine Birkensaft-Kur kann die Harnmenge verdreifacht werden. Dies bedeutet eine Entlastung des Herzens und des Kreislaufs.

Der Saft wird gewonnen, indem man die Birken im Frühjahr anbohrt. Der Birkensaft ist eine Zusammenballung organisch gebundener Mineralien und Wuchsstoffe. Da der Birkensaft aber von Haus aus ein wenig Zucker enthält, ist der Frischsaft höchstens zwei bis drei Tage im Kühlschrank haltbar, dann beginnt er zu gären. Um das zu verhindern, kann man ihn entweder einfrieren oder mit Alkohol haltbar machen.

Der mit Alkohol haltbar gemachte Birkensaft wird als Birkenwasser-Auszug bezeichnet. Diesen empfiehlt die Volksheilkunde seit jeher als entzündungshemmendes Mittel für den ganzen Harnkanal, zur Blutreinigung und zur Ausscheidung der Harnsäure. Bei Rheuma, Arthritis und Blasenentzündung ist er ebenso hilfreich, da er die Giftstoffe aus dem Körper ausschwemmt.

Außerdem reinigt der Birkenwasser-Auszug den ganzen Körper, was natürlich dazu beiträgt, dass die Schlackenstoffe, die sich im Winter angesammelt haben, ausgeschieden werden. Hierfür nimmt man 3 Wochen hindurch 3-mal täglich 1 Esslöffel pur oder mit Wasser verdünnt ein, dann 1 Woche pausieren und erneut eine 3-wöchige Kur beginnen.

Birkenstamm, (c) Foto: Kräuterpfarrer-Zentrum Karlstein/Thaya